vinkulierte Namensaktie

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Was ist der Unterschied zwischen einer Namensaktie und einer vinkulierten Namensaktie?

Bei der vinkulierten Namensaktie handelt es sich um ein Orderpapier (§ 68 AktG), welches dem Inhaber nur Zugang zu den Rechten der Aktie verschafft, wenn er ins Aktienregister eingetragen ist. Eine Übertragung der Rechte einer vinkulierten Namensaktie ist dabei nur durch ein Indossament oder durch Abtretung der Rechte möglich. Beim Indossament werden die Rechte, die mit der vinkulierten Namensaktie für den Inhaber verbunden sind, auf den neuen Inhaber übertragen, indem man auf der Rückseite des Papiers einen Vermerk der Übertragung festhält und den Aktienregistereintrag ändert. Bei einer vinkulierten Namensaktie ist zu der Übertagung der Rechte außerdem noch die Zustimmung der Gesellschaft erforderlich. Wer nicht im Aktienbuch eingetragen ist, besitzt zwar die Aktien, hat aber noch keine Ansprüche (Dividendenzahlungs- oder Stimmrechtsanspruch) gegenüber der Gesellschaft. Erst die Eintragung und Zustimmung der Gesellschaft legitimiert den Anspruch der vinkulierten Namensaktie. In das Aktienregister sind sowohl der Name, die Adresse, der Geburtstag als auch die Anzahl der Aktien bzw. die Aktiennummer oder die Höhe des Betrages bei Nennbetragsaktien zu vermerken (§ 67 Abs. 1 AktG).