BASF

Comeback der Chemie-Konzerne? 17.11.2023, 17:11 Uhr Jetzt kommentieren: 0

BASF Ludwigshafen
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Ist die Talsohle endlich erreicht?

Kurstechnisch hatten die Anleger der BASF in diesem Jahr wenig zu lachen. Zum letzten Jahreswechsel schnellte der Kurs noch von 46 Euro auf 53 Euro hoch, seitdem allerdings, fiel der Kurs sukzessive bis an die 40 Euro Marke Ende Oktober. Nun kommt Hoffnung auf, dass hier endlich eine Talsohle erreicht werden konnte. Im Laufe diesen Monats entwickelte sich der Kurs gemächlich aber stetig in Richtung der 45 Euro. Momentan kostet eine Aktie 44,30 Euro. Probleme der Chemie-Industrie und teilweise der deutschen Industrie im Allgemeinen sind bekannt. Gibt es nun Hoffnung darauf, dass wir das Schlimmste hinter uns haben? 

Weltweite Nachfrageprobleme

Das Chemie-Geschäft ist sehr energieintensiv, durch das Aufkündigen einer bis dahin lukrativen Energiekooperation durch die russische Autokratie, musste die BASF einen harten Schlag hinnehmen. Seitdem begann auch die Weltwirtschaft zu stottern. Inflation, teure Energie, gestörte Lieferketten und darauffolgend höhere Zinsen setzen insbesondere der energie- und kapitalintensiven deutschen Industrie zu. So hatte die BASF schon das ganze Jahr über mit einer sinkenden weltweiten Nachfrage, insbesondere in Deutschland selbst, zu kämpfen. Nun hat die BASF begonnen die Kosten und Investitionen zu senken, um trotz umkämpfter Nachfrage ihre Profite zu verteidigen. 

Wichtiger Sparplan

Der größte Chemie-Konzern der Welt erwartet immer noch einen schwierigen Start in das neue Jahr, aber sieht sich durch die Sparpläne weiter gut gerüstet, trotzdem Marktanteile zu verteidigen und auszubauen. Der Konzern sei schlanker, kosteneffizienter und allgemein wettbewerbsfähiger und hofft nun, dass die Energiepreisbremse einen weiteren Boost verschafft. Gedrosselte Energiepreise wären doppelt wichtig: Einerseits auf der eigenen Kostenseite, andererseits auf der Seite der Kunden, um Platz zu machen für eine gesündere Nachfrage. 

Wann kommt das Comeback?

Die Weltwirtschaft hat ein schwieriges Jahr hinter sich, doch für BASF kommt es zusätzlich bitter, dass ausgerechnet der deutsche und chinesische Markt so schwächeln. Das Sparprogramm ist da natürlich wichtig, um die brancheninterne Wettbewerbsfähigkeit zu verteidigen. Die Chemie-Industrie hofft nun, dass die Bundesregierung tätig wird um endlich die Nachfrage wieder anzukurbeln. Die BASF hat wahrscheinlich nun ein solides Blatt auf der Hand, wenn die deutsche und chinesische Industrie endlich wieder anfängt zu rollen. Die Frage ist nur wann

Bn-Redaktion/ts
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