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Deutsche Telekom gegen Elon Musk

Jetzt formiert sich eine mächtige Allianz gegen Starlink! 19.10.2026, 15:08 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Deutsche Telekom gegen Elon Musk: Jetzt formiert sich eine mächtige Allianz gegen Starlink!
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Vier Konzerne gegen Elon Musk

Die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und Orange haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gemeinsam Mobilfunkfrequenzen für Satellitendienste zu erwerben. Die Frequenzen sollen voraussichtlich ab 2029 verfügbar werden. Ziel ist es, Smartphones künftig auch dort mit dem Mobilfunknetz zu verbinden, wo herkömmliche Funkmasten nicht ausreichen. Gleichzeitig wollen die Unternehmen Europas Abhängigkeit von außereuropäischer Satellitentechnologie verringern.

Starlink sorgt für Börsenschock

Hinter der Initiative steht ein wachsender Konkurrenzkampf. Erst Anfang Oktober hatte Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX mit dem Kauf weiterer US-Mobilfunkfrequenzen für Aufsehen gesorgt. Die Aussicht, dass Starlink künftig selbst zum Mobilfunkanbieter aufsteigen könnte, belastete die Aktien etablierter Netzbetreiber erheblich. Auch die Deutsche Telekom und ihre wichtige US-Tochter T-Mobile US gerieten unter Verkaufsdruck.

Musks Milliardenproblem

Allerdings könnte sich Musks Offensive als ausgesprochen kostspielig erweisen. Wie die Financial Times berichtet, könnte der Aufbau eines konkurrenzfähigen landesweiten Mobilfunknetzes in den USA Investitionen von mehr als 110 Milliarden Dollar erfordern. Hinzu kommen technische Herausforderungen: Während Satelliten abgelegene Regionen gut erreichen können, bieten herkömmliche Mobilfunkmasten gerade in dicht bebauten Städten erhebliche Vorteile.

Konkurrenz und Partner zugleich

Bemerkenswert ist dabei, dass die Deutsche Telekom keineswegs ausschließlich gegen Starlink arbeitet. Bereits im März kündigte der Konzern eine Partnerschaft mit Musks Satellitenunternehmen an. Ab 2028 sollen Starlink-Satelliten Versorgungslücken in mehreren europäischen Telekom-Märkten schließen. Die neue europäische Allianz zeigt jedoch, dass sich die Netzbetreiber zusätzliche Optionen sichern wollen, statt sich langfristig von einem einzigen Anbieter abhängig zu machen.

Was bedeutet das für die Telekom-Aktie?

Für Anleger könnte die Entwicklung eine wichtige Erkenntnis liefern: Starlink ist zwar ein ernstzunehmender Herausforderer, aber keineswegs automatisch der Gewinner im Mobilfunkgeschäft. Die etablierten Anbieter verfügen über bestehende Netze, Millionen zahlender Kunden und gewachsene Vertriebsstrukturen. Entscheidend bleibt, ob SpaceX seine technologischen Ambitionen wirtschaftlich umsetzen kann. Der geplante europäische Frequenzvorstoß eröffnet der Telekom jedenfalls eine weitere strategische Perspektive. Ein unmittelbarer Gewinnschub ist daraus allerdings noch nicht abzuleiten.

Bn-Redaktion/hm
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