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Goldpreis-Ausblick

Gold vor Showdown. Rallye oder Crash als mögliche Szenarien 05.10.2026, 14:47 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Goldpreis-Ausblick: Gold vor Showdown. Rallye oder Crash als mögliche Szenarien
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In der aktuellen Situation ist mit Gold, aber auch mit den anderen Edelmetallen, kein Blumentopf zu gewinnen. Das Edelmetall steht seit Wochen unter Dauerdruck. Erholungsversuchen gelang es nicht, adäquates Aufwärtsmomentum zu entwickeln, um die Korrektur zu beenden. Sie wurden rasch abverkauft. Doch auch auf der Unterseite konnten sich Vorstöße letztendlich nicht durchsetzen. Die zentrale Unterstützung 4.000 US-Dollar / 3.950 US-Dollar ist intakt. Salopp kann man feststellen: Nach oben kann Gold nicht, nach unten will es nicht.

Gold vor Richtungsentscheid – heftige Preisausschläge drohen

Über kurz oder lang wird es jedoch zu einer Entscheidung kommen – müssen. Gelingt es Gold, die Korrektur zu beenden und eine Rallye auszulösen oder kommt es beim Edelmetall zum finalen Abverkauf.

Bricht man die aktuelle Konstellation auf die charttechnischen Aspekte herunter, dann hat das Erholungsszenario bzw. die Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung als Szenario noch Vorteile. Das gilt aber nur solange der Goldpreis oberhalb von 3.950 US-Dollar notiert. Der Goldpreis könnte nicht zuletzt aufgrund der stark überverkauften Lage jederzeit Gegenbewegungen in Richtung 4.500 US-Dollar bzw. 4.800 US-Dollar lancieren. 

Sollte es für das Edelmetall allerdings unter die 3.950 US-Dollar gehen, ist Obacht geboten. In diesem Fall würde das Pendel in Richtung Abverkauf ausschlagen. Ein Rücksetzer unter die 3.950 US-Dollar würde eine Bewegung auf 3.500 US-Dollar provozieren.

Analyse zu Gold

Die treibenden Kräfte

Inflations- und Zinssorgen belasten das Edelmetall. Der am Freitag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht für September fiel schwächer aus als erwartet. Das reduzierte kurzzeitig die Zinssorgen. Die Anleiherenditen kamen zurück. Gold ging rauf. Der Rücksetzer der Anleiherenditen wurde sofort durch die wieder anziehenden Ölpreise kompensiert, die die Inflationsängste und damit die Zinssorgen zurück auf die Tagesordnung setzten. Gold kam wieder zurück.

Auf der anderen Seite bleiben die Zentralbanken dieser Welt bislang auf der Käuferseite für Gold. Damit hat ein wesentlicher Preistreiber nach wie vor Bestand. Und auch die Kaufaktivitäten der physisch besicherten Gold-ETFs nahmen zuletzt spürbar zu. Das heißt im Umkehrschluss, dass Goldpreisschwäche Käufer anlockt. Das wiederum könnte das Abwärtspotenzial begrenzen.

Fazit

Noch steht ein Richtungsentscheid aus. Es ist aber zu erwarten, dass die nächste Bewegung Dynamik entwickeln wird. Die wichtigen Chartmarken lauten: 4.200 US-Dollar und 3.950 US-Dollar.

Bn-Redaktion/mt
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