Hellofresh-Aktien fallen

Gekappte Prognosen und Probleme 16.11.2023, 13:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Hellofresh-Aktien fallen: Gekappte Prognosen und Probleme
© Daria Yakovleva auf Pixabay
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HelloFresh 4,529 EUR +0,18 % Lang & Schwarz

Das Unternehmen Hellofresh, bekannt für die Lieferung von Kochboxen, musste kürzlich seine Jahresziele kappen. Dies führt zu signifikanten Einbußen der Aktien, da das Unternehmen, bedingt durch unerwartete Probleme in den Vereinigten Staaten, nun sowohl mit einem geringeren Umsatz als auch operativen Gewinn rechnet. Der Umsatzrückgang allein beträgt voraussichtlich drei Prozent, was rund 400 Millionen Euro entspricht. Die Aktien von Hellofresh büßten zuletzt 8,6 Prozent auf 18,74 Euro ein, was den niedrigsten Stand seit fünf Monaten darstellt.

Die Probleme des Unternehmens beruhen hauptsächlich auf unerwarteten Schwierigkeiten in den USA. Neben den geringeren Neukundenzahlen, die sich negativ auf die Umsätze auswirken, gibt es auch Herausforderungen innerhalb der Produktionskette. Beispielsweise entstanden Verzögerungen bei der Inbetriebnahme einer neuen Produktionsstätte in Arizona, die dem Unternehmen weitere Probleme bereitete. Zudem verschärfte die Wasserknappheit in dem Bundesstaat die Situation zusätzlich.

Das Management von Hellofresh unter Leitung von Konzernchef Dominik Richter zeigt sich dennoch optimistisch und geht davon aus, dass die Schwierigkeiten temporärer Natur sind. Jedoch wirft die unerwartete Kappung der Prognosen Fragen auf, insbesondere da Hellofresh die ursprüngliche Gewinnprognose Ende Oktober noch bestätigt hatte. Die Verlässlichkeit von Prognosen des Unternehmens könnte daher in Zweifel gezogen werden.

Die Folgen der gekappten Prognosen und unerwarteten Probleme sind deutlich auf den Aktienkurs von Hellofresh zu sehen. Anleger, die das Papier seit einem Jahr im Depot haben, müssen mit rund 37 Prozent weniger zurechtkommen. Wer vor zwei Jahren eine Hellofresh-Aktie gekauft und bis heute gehalten hat, hat sogar über 80 Prozent an Wert verloren.

Aufgrund der zurückhaltenden Marktentwicklung und der überraschenden Prognosekappung stuft Nizla Naizer von der Deutschen Bank die Hellofresh-Aktien nun nicht mehr zum Kauf ein. Dennoch besteht die Hoffnung, dass die Probleme des Unternehmens keine langfristigen Folgen haben werden und so das Vertrauen der Aktionäre zurückgewonnen werden kann. Aktuell wird jedoch das Management von Hellofresh dazu aufgefordert, sich den kritischen Fragen der Investoren zu stellen.

Bn-Redaktion/sb
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