Mit Microsoft legte am Dienstag (24. Oktober) ein Schwergewicht die frischen Finanzergebnisse vor. Die ersten Reaktionen auf die Zahlen fielen durchweg positiv aus. Analysten honorierten die Daten. Und auch die Anleger und Investoren quittierten die Daten mit Wohlwollen.

Die Erwartungen waren hoch.

Der Kursverlauf der Microsoft-Aktie (WKN: 870747 | ISIN: US5949181045 | Ticker-Symbol: MSF) in den letzten Handelstagen lässt vermuten, dass die Erwartungen an die Zahlen durchaus hoch gewesen sein dürften. So legte Microsoft im Vorfeld deutlich zu. Mit den Zahlen kam der Aktienkurs dann zwangsläufig auf den Prüfstand.

Quartalszahlen im Fokus.

Microsoft berichtete über den 3-Monats-Zeitraum zum 30.09. und damit über das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2024. Besonders der deutliche Umsatzanstieg um fast 13 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum wurde positiv aufgenommen. Das Unternehmen wies einen Umsatz in Höhe von 56,52 Mrd. US-Dollar aus, nach 50,12 Mrd. US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Das Cloudgeschäft erwies sich einmal mehr als Umsatztreiber für den Softwarekonzern. Das starke Umsatzwachstum spiegelte sich auch auf der Ergebnisseite wider. Microsoft gab den Gewinn mit 22,29 Mrd. US-Dollar (entspricht einem EPS von 2,99 US-Dollar) an, nach einem Gewinn in Höhe von 17,56 Mrd. US-Dollar (EPS 2,35 US-Dollar) im Vergleichszeitraum 2022. Kurzum. Mit den Zahlen übertraf Microsoft auch die Analystenerwartungen.

Analystenstimmen

Einige Analysten ordneten die Ergebnisse bereits ein. So stuft die UBS Microsoft unverändert mit „buy“ ein und beließ das Kursziel bei 400 US-Dollar. Ganz ähnlich äußerten sich auch die Analysten von JPMorgan. Diese stufen Microsoft nach wie vor mit „overweight“ bei einem Kursziel von 385 US-Dollar ein. Jefferies beließ Microsoft ebenfalls auf „buy“ bei einem Kursziel von 400 US-Dollar.

Microsoft-Aktie im Chartcheck

Aus charttechnischer Sicht macht Microsoft einen überaus spannenden Eindruck. Der obere 3-Jahres-Chart zeigt eine imposante V-Trendumkehr (orange dargestellt). In den letzten Wochen drohte die Microsoft-Aktie aus dem Aufwärtstrend herauszufallen, baut nun aber neuen Druck auf der Oberseite aus.

Aus charttechnischer Sicht muss die Aktie über die breit angelegte Widerstandszone 345 US-Dollar / 362 US-Dollar laufen. Sollte das Unterfangen gelingen, würden die Karten auf der Oberseite neu gemischt werden.

Auf der Unterseite sollten etwaige Rücksetzer im besten Fall auf 325 US-Dollar begrenzt bleiben. Bei einem Rücksetzer unter die 300 US-Dollar müsste aus charttechnischer Sicht hingegen eine Neubewertung erfolgen.

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