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Super Micro Computer

Ambivalente Zahlen bringen Aktie weiter in die Bredouille 07.08.2024, 08:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Super Micro Computer: Ambivalente Zahlen bringen Aktie weiter in die Bredouille
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Super Micro Computer mit ambivalenten Zahlen

Super Micro Computer veröffentlichte gestern (06. August, nach US-Handelsschluss) die Finanzergebnisse für das 4. Quartal (3-Monats-Zeitraum zum 30. Juni) des Fiskaljahres 2024. Schauen wir uns die Zahlen einmal im Detail an.

Super Micro Computer gab den Umsatz für den aktuellen Berichtszeitraum mit 5,308 Mrd. US-Dollar an, nach 2,184 Mrd. US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen veröffentlichte für das Juni-Quartal 2024 einen Gewinn (GAAP) in Höhe von 352,727 Mio. US-Dollar (entspricht einem EPS (earnings per share) in Höhe von 5,51 US-Dollar). Im Vorjahreszeitraum belief sich der Gewinn auf 193,569 Mio. US-Dollar, was wiederum einem EPS in Höhe von 3,43 US-Dollar entspricht. Um Sondereffekte bereinigt (non-GAAP) veröffentlichte Super Micro Computer für das Juni-Quartal 2024 einen Gewinn in Höhe von 404,212 Mio. US-Dollar (entspricht einem EPS in Höhe von 6,25 US-Dollar), nach 201,051 Mio. US-Dollar (entspricht einem EPS in Höhe von 3,51 US-Dollar) im Vorjahresquartal.

Letztendlich kann man die Daten wie folgt zusammenwachsen: Trotz der starken Verbesserungen gegenüber dem Vorjahresquartal konnte Super Micro Computer die Erwartungen des Marktes nicht erfüllen. Zudem lagen die Kennzahlen zum Teil unter den Werten des Vorquartals (3-Monats-Zeitraum zum 31. März).

Super Micro Computer Aktienchart in der Börsennews Aktienanalyse

Aktiensplit angekündigt

Im Rahmen der Zahlenveröffentlichung kündigte Super Micro Computer einen Aktiensplit an. Aus einer „alten“ Aktie sollen 10 „neue" werden. Das Unternehmen erwartet, dass der Split zum 1. Oktober wirksam wird.

Aktie nachbörslich unter Druck

Im nachbörslichen Handel geriet Super Micro Computer (WKN: A0MKJF | ISIN: US86800U1043 | Ticker-Symbol: MS5) zunächst unter Druck. Wie immer gilt: Man sollte den nachbörslichen Handel nicht überbewerten, aber eben auch nicht außer Acht lassen. Das fragile Marktumfeld macht Investoren und Anleger in diesen Tagen zusätzlich nervös. Für  Super Micro Computer muss es aus charttechnischer Sicht nun darum gehen, nicht ins Rutschen zu geraten. Nach dem Verlust der 700 US-Dollar ist auch eine Bewegung in Richtung 360 US-Dollar nicht auszuschließen. Ob Super Micro Computer  das vorhandene Abwärtspotential vollumfänglich ausschöpfen wird, bleibt dabei abzuwarten.

Bn-Redaktion/mt
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