Dax in Schieflage! Neue Jahrestief erreicht!

vom 23.09.2022, 14:10 Uhr
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Auch am letzten Handelstag der Woche präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt schwach. Die jüngste Häufung von Zinserhöhungen großer Notenbanken stecken den Investoren am Freitagmorgen noch in den Gliedern. Der DAX notiert am Mittag unterhalb der wichtigen Unterstützung 12.265. Die letzte Bastion ist damit gefallen.

Dax im Krisenmodus!

Zwischen 12.390 und 12.438 liegen die bisherigen Jahrestiefstände vom März und Juli. Sollte der DAX darunter fallen, wird sich die Talfahrt wahrscheinlich noch einmal beschleunigen. „Bei einem Unterschreiten des Jahrestiefs würden die runde 12.000 und anschließend das Verlaufstief vom Oktober 2020 (11.450 Punkte) ins Blickfeld rücken“, sagt Portfoliomanager Thomas Altmann.

Für Aufsehen und ein Kursdesaster sorgte am Morgen die Rücknahme der Jahresziele beim Immobilienfinanzierer Hypoport. Die im SDAX notierte Aktie brach um fast 40 Prozent ein, von einst 600 Euro sind keine 100 Euro mehr übrig. Die derzeitige Jahresprognose werde „deutlich verfehlt“, hatte das Unternehmen am Vorabend mitgeteilt. Analyst Simon Keller von Hauck Aufhäuser Investment Banking nannte die Nachrichten „verheerend“. Der Rückgang bei Immobilienkrediten scheine sich angesichts steigender Zinsen zu beschleunigen.

Dax rollt Berg ab!

Der DAX hat am Freitagmittag nach einem schon schwachen Start kontinuierlich weiter nachgelassen. Bis kurz nach 12:30 Uhr fiel das Börsenbarometer auf 12.265 Punkte und lag damit satte 2,1 Prozent unter Vortagesschluss und außerdem so tief wie seit November 2020 nicht mehr. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um eineinhalb Prozent nach.

DAX

Bei den Einzeltiteln hielten sich nur Beiersdorf, Symrise und Airbus noch knapp im grünen Bereich, deftige Abschläge von über drei Prozent gab es bei einem bunten Branchenmix, angeführt von Puma, Brenntag und Deutscher Post. Die offensichtliche Sorge vor einem breiten Wirtschaftsabschwung ließ auch die Energiepreise zurückgehen, allen voran die für Öl. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 88,34 US-Dollar, das waren 212 Cent oder 2,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

/PG

Quelle: BörsenNEWS.de

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