Anzeige
+++Kupfer auf Rekordhoch: Bohrkern unterm Mikroskop – bei dieser Kupfer-Aktie könnte jetzt das Labor den wichtigen Unterschied machen+++
PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

65.000 Menschen außerhalb von Krankenhäusern reanimiert 14.08.2026, 09:19 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Im vergangenen Jahr erlitten in Deutschland jeden Tag etwa 350 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Bei etwa 65.000 Patientinnen und Patienten leitete der Rettungsdienst Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Zwei Drittel von ihnen waren Männer, mehr als die Hälfte war älter als 70 Jahre. Diese Zahlen gehen aus dem außerklinischen Jahresbericht 2025 des Deutschen Reanimationsregisters hervor, der in Nürnberg vorgelegt wurde.

70 Prozent werden binnen acht Minuten erreicht

Die Überlebensrate liegt seit Jahren stabil bei elf Prozent. Der Rettungsdienst habe aber erneut sein Ziel verfehlt, 80 Prozent der Betroffenen binnen acht Minuten nach Alarmierung zu erreichen. Die Rate lag nur bei 70 Prozent.

Für den Jahresbericht seien Daten von 208 Notarzt- und Rettungsdiensten aus ganz Deutschland ausgewertet worden. Für die bundesweiten Hochrechnungen wurde eine Referenzgruppe mit 56 Standorten herangezogen, die besonders vollständig und qualitativ hochwertig dokumentieren. So sind belastbare Rückschlüsse auf die Reanimationsversorgung in Deutschland möglich.

Laien starten oft die Wiederbelebung

In mehr als der Hälfte der Fälle hätten bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes Laien am Ort des Geschehens mit der Wiederbelebung begonnen - oft mit telefonischer Unterstützung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsleitstellen. In mehr als zwölf Prozent der Fälle waren Ersthelfer und sogenannte First Responder beteiligt - das sind ehrenamtlich Tätige, die mit speziellen Kenntnissen schnell am Ort des Geschehens sein können.

"Unsere Daten zeigen, dass die Rettungskette heute auf deutlich mehr Schultern ruht als noch vor wenigen Jahren", sagte der Sprecher des Deutschen Reanimationsregisters, Jan-Thorsten Gräsner. "Gerade in der telefonischen Reanimationsanleitung und im Ausbau alarmierter Ersthelfersysteme liegt weiter großes Potenzial, damit bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt möglichst früh mit der Wiederbelebung begonnen wird, denn jede Minute zählt", betonte er. Der Einsatz von Defibrillatoren sei noch wenig ausgeprägt und könne deutlich ausgebaut werden.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 23:20 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:46 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:44 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:41 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer