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Bayer sehr stark - Oberster Gerichtshof prüft Glyphosat-Fall 19.01.2026, 11:02 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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(neu: Kurs, weitere Stimmen ergänzt)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bayer-Aktien haben am Montag mit einem Kurssprung auf positive Nachrichten aus den USA im Glyphosat-Rechtsstreit reagiert. Worauf die Anleger spätestens seit Anfang Dezember 2025 gehofft haben, ist eingetreten: Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Freitagabend den Glyphosat-Fall "Durnell" zur Prüfung angenommen. Damit steigen die Aussichten auf ein Grundsatzurteil im jahrelangen Rechtsstreit um den Unkrautvernichter.

Es hätte Signalwirkung für weitere circa 67.000 Fälle, die in der Rückstellung von 6,5 Milliarden Euro im jüngsten Quartalsbericht enthalten waren, schrieb Experte Chris Counihan von der Investmentbank Jefferies. Bayer erhofft sich Klärung, ob Bundesrecht zu Warnhinweisen beim Verkauf der Unkrautvernichter über dem Recht der Bundesstaaten steht.

Die Anleger reagierten am Montag sehr optimistisch: Bayer-Aktien schossen am Morgen zeitweise um mehr als acht Prozent nach oben und stoppten erst kurz unter der 45-Euro-Marke.

Anfang Dezember waren es gar bis zu 15 Prozent Kursplus, als der sogenannte Solicitor General - eine Art Generalanwalt der US-Regierung - den Antrag des Konzerns auf Prüfung des "Durnell"-Falls durch den US Supreme Court unterstützte. Damals kletterten die Aktien erstmals seit Anfang 2024 wieder über 35 Euro. Seither bauten sie ihre Erholungsrally um weitere 29 Prozent aus, die Bodenbildung nach einem jahrelangen Kursrutsch wird immer stabiler.

Die Glyphosat-Causa belastet Bayer seit der Übernahme des US-Agrarchemiekonzerns Monsanto 2018. Die Rechtsstreitigkeiten wegen angeblicher Krebsrisiken haben schon viele Milliarden Euro gekostet und den Aktienkurs stark belastet.

Entsprechend positiv reagierten die für Bayer zuständigen Analysten. So hob Experte Sachin Jain von der US-Investmentbank Bank of America sein Kursziel prompt um 20 Euro auf 55 Euro. Die Wahrscheinlichkeit einer für die Leverkusener günstigen Entscheidung werde bei Experten bei 70 Prozent gesehen, kommentierte Jain. So sei es ein bedeutender Schritt nach vorne in der Klärung der Glyphosat-Causa. Es müssten aber weitere folgen.

Experte Matthew Weston von der UBS reagierte eher zurückhaltend. Die Annahme durch den Supreme Court sei sehr wahrscheinlich gewesen, wie die jüngste Erholungsrally belege. Auch mit einer für Bayer positiven Entscheidung der obersten Richter wäre indes die Glyphosat-Akte noch nicht geschlossen. Weston kann sich aber vorstellen, dass vor dem Richterspruch im Juni Vergleiche Fahrt aufnehmen./ag/bek/jha/

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