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Kurssturz bei SMA Solar - Erwartet 2025 jetzt Verlust 02.09.2025, 09:43 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
SMA Solar Technology 52,25 EUR +6,74 % Lang & Schwarz

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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von SMA Solar sind am Dienstag mit einem Kurseinbruch aus ihrem Erholungstrend der vergangenen Monate gefallen. Nachdem der Wechselrichterhersteller für Solaranlagen am Vorabend nach Börsenschluss seine Ziele senken musste, sackte der Kurs im frühen Xetra-Handel um 22 Prozent ab. Waren die Aktien vor einigen Tagen noch ihrem höchsten Stand seit August 2024 nahe, fielen sie nun wieder auf das Niveau vom Mai zurück.

Wegen der anhaltend schwachen Marktentwicklung im Bereich der Privat- und Gewerbeanlagen erwartet SMA für das laufende Jahr nun einen operativen Verlust (Ebitda), vor allem begründet mit Wertminderungen und Rückstellungen. Ein Händler sprach in einem ersten Kommentar von einer "weiteren Gewinnwarnung". Analyst Constantin Hesse vom Investmenthaus Jefferies verwies darauf, dass sich die verschlechterte Lage nicht nur auf das Jahr 2025 beziehe, sondern auch auf die Folgejahre.

Das Unternehmen ist laut einem Börsianer zufolge im Segment Home & Business Solutions weiterhin von schwacher Nachfrage und schwachen Umsätzen betroffen, die es daran hinderten, die Fixkosten zu decken. Als Ergebnis davon will das Unternehmen die bereits eingeleiteten Sparbemühungen nochmals verschärfen. "Trotz aller Restrukturierungsbemühungen bleibt der strukturelle Druck bestehen", gab sich ein weiterer Marktteilnehmer in diesem Punkt nicht hoffnungsvoll.

Laut dem Börsianer verdeutlicht die umfangreiche Korrektur des operativen Gewinnziels, dass "umfangreiche Risiken vom Markt seit Jahresbeginn ignoriert wurden". Er verwies dabei auf den aus seiner Sicht ohnehin überraschenden Anstieg der Papiere um bis zu zwei Drittel in diesem Jahr. Bis zum Vortag hatten sie damit noch zu den besten zehn im Kleinwerte-Index SDax gezählt. Allerdings war die Talfahrt davor lang.

So hat die Aktie zwei düstere Jahre hinter sich: Seit dem Rekordhoch im Sommer 2023 war sie bis Ende 2024 um bis zu 90 Prozent eingebrochen. Im April hatten sie sich unter 12 Euro nochmals ihrem Rekordtief genähert. Längerfristig gesehen konnte also zuletzt eher vom Versuch einer Bodenbildung die Rede sein.

Spätestens bei 25 Euro war die Erholung in den vergangenen Monaten aber mehrfach an ihre Grenzen gekommen. Nun ringen die Papiere wieder um ihre einfache 200-Tage-Linie. Unter diesen bei charttechnisch orientierten Anlegern beliebten Gradmesser für den langfristigen Trend fielen sie im frühen Handel erstmals seit Mai wieder./tih/ag/mis

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