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Deutsche Börse stark - Krisenprofiteur und TCI-Spekulationen 18.05.2026, 11:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Boerse 251,10 EUR +2,59 % Lang & Schwarz

Das volatile Marktumfeld und Spekulationen um einen Großaktionär haben die Aktien der Deutschen Börse DE0005810055 am Montag deutlich angetrieben. Am späten Vormittag legten die Papiere des Börsenbetreibers unter den stärksten Werten im Dax DE0008469008 um 2,5 Prozent auf 250,50 Euro zu. Damit steuerten sie auf ihre 50-Tage-Linie zu. Anfang des Monats waren die Aktien im Zuge von Gewinnmitnahmen nach guten Quartalszahlen der Deutschen Börse unter diesen charttechnischen Indikator für den mittelfristigen Trend gerutscht.

Im bisherigen Jahresverlauf steht für die Deutsche Börse mittlerweile wieder ein Kursplus von rund 12 Prozent zu Buche. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar haben die Aktien knapp 8 Prozent zugelegt. Denn der Börsenbetreiber profitiert von hohen Handelsvolumina bei starken Kursschwankungen in Krisenzeiten. Neben dem Xetra-Geschäft und der Derivatebörse Eurex gilt das auch für die Energiebörse EEX. Hier ist die Deutsche Börse Nutznießer der immensen Bewegungen beim Gaspreis.

Zum Wochenstart sorgte außerdem ein Großaktionär für Gesprächsstoff. Bereits am Freitagabend wurde offengelegt, dass der britische Hedgefonds TCI seinen Anteil an der Deutschen Börse jüngst auf 5,15 Prozent aufgestockt hatte. Zwar seien die Ziele von TCI-Chef Chris Hohn noch nicht klar, schrieb Experte Tom Mills vom Analysehaus Jefferies. Er glaubt aber nicht, dass es sich bei Hohn nur um einen Mitläufer handele.

Vor über zwanzig Jahren hatte Hohn die Deutsche Börse scharf für die damals geplante Übernahme der London Stock Exchange GB00B0SWJX34 kritisiert und sogar Aktionärsproteste angeschoben. Der Börsenbetreiber musste seine Übernahmepläne daraufhin aufgeben, der damalige Deutsche-Börse-Chef Werner Seifert trat zurück. Jefferies-Analyst Mills verwies in diesem Zusammenhang auf die aktuell laufende Übernahme der Fondsplattform Allfunds, die nominell sogar größer sei.

Bereits im Januar hatte die Deutsche Börse mitgeteilt, Allfunds für etwas mehr als fünf Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Das wäre die größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens. Der Vollzug wird allerdings wegen notwendiger aufsichtsrechtlicher Genehmigungen erst für 2027 erwartet.

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