Anzeige
+++Gamechanger?: 9,8 % Uran gefunden – jetzt könnte KI den entscheidenden Treffer vorbereiten+++
AKTIE IM FOKUS

Nagarro gewinnen 90 Prozent - Knapp unter Offerte von Persistent 29.06.2026, 11:41 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Nagarro 76,33 EUR -0,88 % Lang & Schwarz

Die Aktien von Nagarro DE000A3H2200 sind am Montag nach einem Übernahmeangebot aus Indien mit 77,80 Euro auf den höchsten Stand seit Dezember nach oben geschossen. Am Vormittag notierten die Papiere des IT-Dienstleisters knapp 92 Prozent im Plus bei 77,55 Euro. Bereits am Freitag schien die Kaufofferte von 81 Euro je Aktie am Markt durchgesickert zu sein, denn für die Nagarro-Papiere war es im späten Handel um bis zu rund 24 Prozent nach oben gegangen.

Der indische Technologiekonzern Persistent INE262H01021 bietet 81 Euro je Nagarro-Aktie und will mindestens die Hälfte der Anteile erwerben, wie beide Unternehmen in der Nacht auf Samstag mitteilten. Damit wird Nagarro mit etwas mehr als einer Milliarde Euro bewertet. Rund 20 Prozent der Anteile hat sich Persistent bereits von der Nagarro-Gründerfamilie gesichert. "Auch Mitglieder des Vorstands beabsichtigen, ihre privat gehaltenen Aktienpakete in das Angebot einzuliefern", hieß es in der Mitteilung.

Bei den Analysten kam die Nachricht laut ersten Reaktionen sehr gut an: Das Kaufgebot bestätige seine Einschätzung, dass Nagarro deutlich unterbewertet gewesen sei, betonte Analyst Alexander Zienkowicz von MWB Research. Die Transaktion markiere eine klare Abkehr von Nagarros bisheriger Ausrichtung als "öffentliches Unternehmen". Im Januar 2025 habe Nagarro frühere Gespräche über eine Privatisierung beendet und sich dazu verpflichtet, als unabhängiges börsennotiertes Unternehmen den Shareholder Value zu maximieren.

Das Angebot von 81 Euro sei nach einer längeren Kursschwäche fair, bemerkte Yannik Siering vom Analysehaus Warburg Research. Der Experte rät den Anlegern, die Offerte anzunehmen, da ein höheres Gebot eines anderen Bieters wegen der bereits von den Indern gesicherten Anteile unwahrscheinlich sei.

Als Bieter für den IT-Dienstleister scheine Persistent "wie geschaffen zu sein", lobte Martin Comtesse von der Investmentbank Jefferies. Die Inder schlössen mit dem Zukauf eine Portfolio-Lücke in Europa. Der Experte sieht durch einen Zusammenschluss auch Synergien durch den gegenseitigen Verkauf gemeinsamer Produkte.

Der Kurs von Nagarro hatte in den vergangenen Jahren unter anderem wegen Bilanzierungsproblemen und eines stagnierenden beziehungsweise sinkenden operativen Gewinns stark unter Druck gestanden. Seit einem Zwischenhoch von etwas mehr als 80 Euro im Dezember 2025 war es bis auf das Rekordtief von 32,50 Euro am Mittwoch vergangener Woche abgesackt. Bevor der Absturz einsetzte, war die Aktie allerdings zeitweise 212 Euro wert. Nagarro ist seit Dezember 2020 an der Börse notiert, nachdem das Unternehmen von Allgeier DE000A2GS633 abgespalten wurde.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer