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Novo Nordisk brechen ein - Hargreaves: 'schlanker Ausblick' 04.02.2026, 10:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Novo Nordisk 39,17 EUR +1,96 % Lang & Schwarz

KOPENHAGEN (dpa-AFX Broker) - Die Aussicht auf sinkende Umsätze des Pharmaherstellers Novo Nordisk in diesem Jahr hat den Kurs der Aktie am Mittwoch einbrechen lassen. An der Kopenhagener Börse sackten die Papiere um bis zu fast 20 Prozent ab auf unter 300 dänische Kronen. Das war der tiefste Stand seit zwei Monaten. Zuletzt betrug der Abschlag noch 16 Prozent auf 309 Kronen. Das Hoch aus dem Juni 2024 bei mehr als 1000 Kronen ist damit meilenweit entfernt. Damals liefen die Geschäfte mit Abnehmmitteln noch prächtig.

Der Kurs der Aktie hatte sich eigentlich von Mitte Dezember bis Ende Januar erholt und war jüngst wieder auf ein Hoch seit Mitte 2025 geklettert. Diese Gewinne haben die Anteilsscheine am Mittwoch wieder abgegeben. Der Kursverlust sorgte am Mittwoch dafür, dass der europäische Pharmasektor mit einem Minus von 2 Prozent am Ende Sektortableaus lag.

Der Pharmakonzern geht für das laufende Jahr von einem Umsatzrückgang aus. So steigt die Konkurrenz für die bekannten Gewichtssenker Ozempic und Wegovy. Zudem wird das Geschäft durch den US-Vorstoß, die Preise für Medikamente zu senken, getroffen. Der Umsatz dürfte währungsbereinigt um 5 bis 13 Prozent sinken, teilte das dänische Unternehmen am Dienstag mit.

Dieser Ausblick der Dänen impliziere, dass bereinigter Umsatz, operatives Ergebnis und Ergebnis je Aktie um 7 bis 10 Prozent unter den jeweiligen Konsensschätzungen liegen dürften, kalkulierte Analyst Graham Parry von der Citigroup. Der Gegenwind betreffe vor allem das Abnehmmittel Wegovy in den USA. Hier belasteten niedrigere Preise, Einschränkungen beim Gesundheitsprogramm Medicaid und rückläufige Trends bei der injizierbaren Version des Medikaments.

Analyst Derren Nathan vom Investmenthaus Hargreaves Lansdown sprach von einem "schlanken Ausblick" der Dänen. US-Präsident Donald Trumps Kreuzzug gegen hohe Medikamentenpreise, der Ablauf von Patentschutz und ein zunehmender Wettbewerb spielten hierbei eine Rolle.

Novo-Chef Maziar Doustdar dürfte auf einer Investorenveranstaltung am Mittag harte Fragen beantworten müssen, prognostizierte Nathan. Das umso mehr, als mit Eli Lilly der große Kontrahent in den USA vor Börsenbeginn mit seiner Quartalsbilanz ein ganz anderes Bild zeichnen könnte als Novo Nordisk./bek/mf/mis

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