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Richemont auf Rekordhoch nach starken Umsatzzahlen 15.07.2026, 10:41 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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CIE Financiere Richemont 209,50 EUR +6,01 % Baader Bank

Überraschend starke Umsatzzahlen von Richemont CH0210483332 im ersten Geschäftsquartal 2026/27 haben die Aktie des Schweizer Schmuck- und Uhrenherstellers am Mittwoch auf ein Rekordhoch geschickt. Zudem profitierten von den erfreulichen Zahlen auch die Branchenkollegen in Europa. Am Markt hieß es unisono, dass Richemont die Erwartungen der Analysten beeindruckend geschlagen habe.

Am Vormittag legte das Papier von Richemont als Spitzenwert im Leitindex SMI CH0009980894 um 6,4 Prozent auf 195 Schweizer Franken zu und übertraf damit seine bisherige Bestmarke von etwas über 190 Franken, die Ende Juni erreicht worden war.

Im kaum veränderten EuroStoxx 50 EU0009658145 wurden LVMH FR0000121014 und Hermes FR0000052292 von der starken Umsatzentwicklung bei Richemont mitgezogen und zählten dort zu den Spitzenwerten. LVMH gewannen 2,5 Prozent auf 495 Euro und Hermes stiegen um 2,2 Prozent auf 1.680,50 Euro. Kering FR0000121485 stiegen in Paris um 3,3 Prozent auf 252,30 Euro und Burberry GB0031743007 gewannen in London 2,8 Prozent auf 1.098 Pence.

Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank Research lobte den "soliden Bericht" von Richemont, der ein positives Signal für die gesamte Luxusbranche in Europa setze. Er rechnet nun, wie auch Piral Dadhania von der kanadischen Bank RBC, mit einer deutlich steigenden Konsensschätzung für das Ergebnis je Aktie.

Die Erwartungen an Richemont waren hoch, da die Anleger allesamt von einem sehr starken Wachstum im Bereich Schmuckverkäufe ausgegangen seien, erklärte Analyst James Grzinic von Jefferies. Der konzernweite Umsatzanstieg um 20 Prozent und im Schmuckbereich um bemerkenswerte 24 Prozent bestätige weiteres Kurspotenzial, auch wenn Richemont die anderen Akteure in der Branche mit Blick auf die Kursentwicklung ohnehin schon abgehängt habe. Dabei verwies er auf das Kursplus von aktuell rund 13 Prozent von Richemont seit Jahresbeginn. Dagegen hat LVMH 23 Prozent verloren, Hermes 20 Prozent und Kering 16 Prozent. Burberry haben seither 14 Prozent eingebüßt.

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