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Uneinheitlich - Trumps Zollpolitik verunsichert Anleger 26.05.2025, 09:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Hang Seng 26.422,52 PKT +0,58 % Ariva Indikation

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost sind ohne klare Richtung in die neue Börsenwoche gestartet. Kursgewinnen in Japan standen Verluste in Festland-China und Hongkong gegenüber. Die sprunghafte Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump ist wieder zum Hauptthema an den Börsen geworden und verunsichert die Anleger erneut.

Nachdem Trump am Freitag die Märkte mit der Drohung geschockt hatte, Strafzölle auf Waren aus der EU von 50 Prozent, bereits ab 1. Juni zu erheben, ruderte er am Wochenende wieder zurück. Nun will er die angekündigten neuen Abgaben um gut einen Monat auf den 9. Juli verschieben, um mehr Zeit für Verhandlungen zu lassen.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss mit einem Plus von 1,0 Prozent bei 37.531 Punkten. Beflügelt wurden die dortigen Aktien vor allem von Äußerungen des japanischen Chefunterhändlers für Handelsfragen, Ryosei Akazawa, er wolle die Zollgespräche rechtzeitig vor einem Treffen zwischen Trump und dem japanischen Premierminister Shigeru Ishiba im Juni abschließen. Das Ausbleiben einer Zolleinigung der USA mit Japan nach den bilateralen Vereinbarungen mit China und Großbritannien hatte die japanischen Aktien vergangene Woche unter Druck gesetzt.

Dagegen litt der chinesische CSI-300-Index mit den wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandsbörsen unter der Zoll-Unsicherheit und verlor zuletzt 0,6 Prozent auf 3.858 Punkte. Der Hongkonger Hang Seng büßte zuletzt 1,3 Prozent auf 23.299 Zähler ein. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 ging kaum verändert mit 8.361 Punkten aus dem Handel.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Nippon Steel im Bann der Aussagen von Trump. Der US-Präsident hatte am Freitag zunächst angekündigt, eine Partnerschaft zwischen US Steel und Nippon Steel zu unterstützen. Danach sprach er sich jedoch nicht ausdrücklich für die geplante Barübernahme von US Steel durch Nippon Steel im Wert von 14,1 Milliarden Dollar aus, sondern versicherte, dass der US-Stahlkonzern "in Amerika bleiben" werde. Die Papiere von Nippon Steel stiegen am Montag im frühen Tokioter Geschäft um mehr als 7 Prozent, wovon am Ende aber nur ein Kursgewinn von 2,1 Prozent übrig blieb. Die Titel von US Steel waren am Freitag um 21 Prozent hochgeschossen.

Die Aktien von Chinas meistgekaufter Automarke BYD sackten zuletzt um 8,7 Prozent ab, nachdem der Elektroauto-Hersteller für seine Fahrzeugmodelle Preissenkungen von bis zu 35 Prozent angekündigt hatte. In diesem Abwärtssog verbuchten die Papiere der Konkurrenten Li Auto, Great Wall Motor und Geely Automobile zuletzt Kursabschläge zwischen 3,3 und 8,6 Prozent, da Anleger nun mit einem noch schärferen Wettbewerb im Reich der Mitte rechnen./edh/stk

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