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Sorgen wegen steigender Ölpreise ziehen Börsen weiter nach unten 03.03.2026, 09:02 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Dienstag weiter nachgegeben. Damit hielt die Nervosität an den Märkten in Fernost wegen des Iran-Krieges an.

Erneut stand der Ölmarkt im Mittelpunkt. "Die Angst vor steigenden Energiepreisen sorgte an den asiatischen Börsen für deutliche Verluste", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Die Angebotsverknappung im Zuge der Behinderung des Schiffsverkehrs auf der Straße von Hormus und die möglichen Folgen für die Weltwirtschaft sowie die Inflation dürften die Finanzmarktteilnehmer weiter beschäftigen."

Zudem belasteten Sorgen, dass der Konflikt länger dauern könnte, als ursprünglich erhofft worden war. "Erinnerungen an die iranische Revolution von 1978/79 werden wach, die die zweite Ölkrise und eine weltweite Rezession auslöste", merkte Enguerrand Artaz, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter LFDE an. "Auch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf Rohstoffpreise und globale Inflation sind weiterhin präsent."

Am stärksten nach unten ging es in Südkorea. Mit rund sieben Prozent Abschlag holte der Markt, der wegen eines Feiertags am Montag geschlossen war, die Abwärtsbewegung vom Vortag nach. Hinzu kam der aufgestaute Korrekturbedarf seit den etwa 40 Prozent Gewinn seit Jahresbeginn. Dabei standen Schwergewichte wie Samsung und SK Hynix unter Druck.

Auch in Japan ging es deutlich nach unten. Der Leitindex japanische Nikkei 225 schloss mit 56.279,05 Punkten 3,1 Prozent im Minus. In dem rohstoffarmen Land könnte ein längere Phase deutlich erhöhter Ölpreis Inflationssorgen verstärken und Hoffnungen auf eine zurückhaltende Geldpolitik einen Strich durch die Rechnung machen.

Auch in China dominierten Verluste. Der Hang Seng der Sonderverwaltungszone Hongkong gab um 1,3 Prozent nach, der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen verlor 1,5 Prozent. Anleger schauen bereits auf den Beginn des chinesischen Volkskongresses später in dieser Woche. Sie erhoffen sich Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft des Landes.

Der australische ASX tendierte ähnlich schwach und sank um 1,34 Prozent auf 9.077,30 Punkte./mf/mis

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