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Hoffnung im Iran-Krieg stützt Kurse 14.04.2026, 12:26 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
FTSE 100 10.555,09 PKT -0,63 % Ariva Indikation
E-Stoxx 50 5.943,65 PKT -0,85 % Ariva Indikation
SMI 13.238,88 PKT -0,25 % Ariva Indikation

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag wieder zugelegt. Erneut folgte die Kursentwicklung der Nachrichtenlage zum Iran-Konflikt. Die Märkte reagierten mit Gewinnen auf Entspannungssignale, die schon in Asien und an der Wall Street die Kurse gestützt hatte.

Zuletzt hieß es, Pakistan arbeite an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus pakistanischen Diplomatenkreisen. Den Angaben zufolge hat China dem Iran geraten, weitere Gespräche einzugehen. Eine offizielle Bestätigung über weitere Verhandlungen liegt bislang aber nicht vor.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 gewann am Mittag 0,89 Prozent auf 5.957,85 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer SMI CH0009980894 um 0,57 Prozent auf 13.220,54 Zähler. Der britische FTSE 100 GB0001383545 tendierte unterdessen kaum verändert.

Die Hoffnung auf weitere diplomatische Schritte im Iran-Krieg zeigte sich im Rückgang der Ölpreise und den Verlusten der Ölwerte. Die anlaufende Berichtssaison lieferte unterdessen wechselhafte Signale.

Enttäuscht fiel die Reaktion auf die Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns LVMH FR0000121014 aus. Die Aktie sank um knapp zwei Prozent und belastete den Branchensektor. Selbst wenn man die Krise im Nahen Osten in Rechnung stelle, sei das erste Quartal doch enttäuschend verlaufen, schrieb Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank. Die wichtige Sparte Mode und Lederwaren sei geschrumpft, hier hätten Analysten im Mittel mit einer Stagnation gerechnet.

Mehr überzeugen konnten dagegen zwei Schweizer Standardwerte. Aktien von Givaudan CH0010645932 kletterten nach Umsatzzahlen zum ersten Quartal um 4,7 Prozent. Der Schweizer Duftstoff- und Aromenhersteller hatte beim organischen Wachstum die Markterwartungen übertroffen. Die vorgelegten Zahlen zeigten, dass sich die breite Aufstellung des Konzerns weiterhin auszahle und die Nachfrage in den meisten Bereichen trotz hoher Vergleichsbasis robust bleibe, hieß es dazu von Vontobel.

Noch stärker waren Sika, die um fast neun Prozent anzogen. Das Bauchemieunternehmen hatte für das erste Quartal Umsatzzahlen vorgelegt, die trotz eines schwierigen Umfelds etwas besser als erwartet ausgefallen waren. Vor allem beim Wachstum überzeugte das Unternehmen. Die bestätigte Jahresprognose beruhigt zudem die Anleger. Dies half auch dem Baustoffsektor, der auf den vorderen Plätzen der Einzelsektoren rangierte.

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