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Leichte Gewinne - Ölpreisanstieg bremst gute Vorgaben 16.04.2026, 11:59 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
FTSE 100 10.637,37 PKT +0,78 % Ariva Indikation
E-Stoxx 50 5.965,69 PKT +0,37 % Ariva Indikation
SMI 13.209,68 PKT -0,22 % Ariva Indikation

Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag leicht zugelegt. Angesichts der gestiegenen Ölpreise entfalteten die guten Vorgaben aus Asien und den USA aber nur begrenzt Wirkung. Befürchtungen, dass sich die Ölnotierungen negativ auf die Konjunkturentwicklung auswirken könnten, dämpften nach Ansicht von Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets, die Kauflaune.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 gewann gegen Mittag 0,32 Prozent auf 5.959,09 Punkte. Außerhalb des Euroraums verlor der Schweizer SMI CH0009980894 wegen der mäßigen Entwicklung der defensiven Schwergewichte 0,32 Prozent auf 13.177,33 Zähler. Der britische FTSE 100 GB0001383545 zog um 0,2 Prozent auf 10.581,10 Punkte an.

Zumindest ein Sektor profitierte aber von den Vorgaben der internationalen Leitbörsen: Technologiewerte lagen mit merklichem Aufschlag an der Spitze der Einzelsektoren. Aktien des Halbleiter-Ausrüsters ASML NL0010273215 waren dabei mit zwei Prozent Gewinn gefragt. Sie profitierten von den Vorgaben des Halbleiterriesen TSMC TW0002330008. Die Zahlen des weltweit größten unabhängigen Chip-Auftragsfertigers zum ersten Quartal waren deutlich besser als erwartet ausgefallen.

Im schwächelnden Sektor der Nahrungs- und Getränkeproduzenten belasteten dagegen gleich zwei Unternehmen mit enttäuschenden Nachrichten. So hatte Pernod Ricard FR0000120693 im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen zwar leicht übertroffen, das Jahresziel aber zurückgenommen. Die Aktie gab leicht nach. Einen Einbruch von über 15 Prozent erlitten unterdessen Barry Callebaut. Der Schokoladen-Hersteller hatte im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres weniger Schokolade verkauft. Der in Aussicht gestellte Rückgang des operativen Gewinns (Ebit) kam bei Anlegern schlecht an.

Unter den ebenfalls nachgebenden Reise- und Freizeitwerten bekam der Billigflieger Easyjet GB00B7KR2P84 die Folgen des Iran-Kriegs zu spüren. Die Buchungen hätten sich in den letzten Wochen abgeschwächt, teilte der Konzern mit. Die Aktie verlor 4,5 Prozent.

Bei den Schweizer Nebenwerten gelang dagegen DocMorris CH0042615283 eine positive Überraschung. Die Analysten von Jefferies sprachen angesichts neuer Zahlen von einem soliden Jahresstart. Die Aktie kletterte um 9,2 Prozent. Seit den Jahrestiefs im März ist der Wert um über 50 Prozent geklettert.

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