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Dax dürfte Erholung zunächst fortsetzen 09.02.2026, 08:19 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Stabilisierung des Dax dürfte sich zum Wochenstart zunächst fortsetzen. Mit den internationalen Börsen im Rücken signalisierte der X-Dax eine Stunde vor dem Xetra-Start einen 0,4 Prozent höheren Auftakt bei 24.823 Punkten. Er würde damit an seine Freitagserholung anknüpfen und einen Schritt zurück zur 25.000-Punkte-Marke machen. Noch am Donnerstag stand der deutsche Leitindex mit 24.272 Punkten dicht an seinem Jahrestief.

"Der Dax befindet sich mitten in einer technischen Erholung, und es muss sich erst noch zeigen, ob die Arbeitsmarktdaten am Mittwoch und die Inflationszahlen am Freitag aus den USA ausreichen, um den Widerstand bei 25.000 Punkten nach oben zu durchbrechen", schrieb am Morgen Experte Jochen Stanzl von der Consors Bank.

Die Vorgaben aus den USA und Asien sind am Montag zunächst einmal positiv vor den frischen geldpolitischen Signalen, die im Wochenverlauf erwartet werden. Der Dow Jones Industrial konnte am Freitag seine Gewinne nach dem europäischen Handelsende ausbauen und erstmals über die Marke von 50.000 Punkten steigen. Auch der zuletzt von KI-Konkurrenz- und Investitionssorgen durchgeschüttelte Tech-Auswahlindex Nasdaq 100 sowie Gold, Silber und der Bitcoin verbuchen derzeit Erholungsversuche.

In Tokio schnellte der Nikkei-225 nach dem Wahlsieg der Regierungspartei sogar auf ein Rekordhoch hoch. Das starke Ergebnis verleihe Ministerpräsidentin Sanae Takaichi weitreichende parlamentarische Befugnisse zur Verabschiedung von Gesetzen, unter anderem in den Bereichen Finanzpolitik, Verteidigung und Verfassungsänderungen, kommentierte dies am Morgen die Commerzbank. Anleger setzen mit japanischen Aktien auf höhere Staatsausgaben des Landes zur Ankurbelung der Wirtschaft.

In Deutschland setzen Anleger am Montag vorbörslich auf Scout24 . Angetrieben von einer Kaufempfehlung der Schweizer Großbank UBS zogen die Titel des Online-Portalbetreibers vorbörslich um 3,6 Prozent an - von ihrem Tief seit September 2024. Der Abverkauf der Aktien hatte sich zuletzt verschärft wegen der branchenweit spürbaren Sorgen, dass die Künstliche Intelligenz Geschäftsmodelle stören könnte.

Bei Rheinmetall ist die Grundlage für eine weitere Erholung eine andere: Die Titel hatten zuletzt nach einer erneuten Annäherung an ihr Rekordhoch unter Gewinnmitnahmen gelitten. Experten werden aber nicht müde zu betonen, dass solche Rücksetzer Anlegern neue Kaufchancen eröffnen für eine Aktie, die von erhöhtem Verteidigungsbedarf profitieren sollte. Laut dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, könnte sich die russische Bedrohung an der Nato-Ostflanke mit einem Waffenstillstand in der Ukraine verschärfen.

Ihre am Freitag schon begonnene Erholung fortsetzen dürften die Grenke -Aktien, die am Montag vorbörslich 2,6 Prozent höher gehandelt wurden. Die Privatbank Berenberg setzte die Anteile des Leasingspezialisten neu auf ihre Favoritenliste. Die Jahresbilanz dürfte eine Trendwende einläuten, schrieb Marius Fuhrberg in seinem am Montag veröffentlichten Kommentar. Die Bewertung sei attraktiv./tih/mis

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