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Dax fällt wegen Zollsorgen weiter von Rekord zurück 11.07.2025, 08:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte am Freitag etwas mehr Abstand von seinem am Vortag erreichten Rekord nehmen. US-Präsident Donald Trump drohte der Europäischen Union mit pauschalen Strafzöllen von 15 oder 20 Prozent. "Damit dürfte die Unsicherheit wieder steigen, denn Zollhoffnungen wurden zuletzt auch für den Dax-Anstieg verantwortlich gemacht", kommentierten die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen.

Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex ein Minus von 0,4 Prozent auf 24.356 Punkte. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 wird ebenfalls moderat tiefer erwartet. Überwiegend freundliche asiatische Börsen und ein weiteres Rekordhoch des S&P 500 in den USA dürften also nicht für Rückenwind sorgen.

Am Donnerstag hatte der Dax in den ersten Handelsminuten bei 24.639 Punkten einen weiteren Höchststand erreicht. Nach rund 24 Prozent Plus im laufenden Jahr fehlten dann jedoch Anschlusskäufe und der Tag endete leicht im Minus. Auf Wochensicht blieb der Dax damit aber noch mit 2,8 Prozent im Plus.

Zuletzt hatte der Zollstreit die Anleger weitgehend kaltgelassen. "Die Zölle haben aber weiterhin das Potenzial, Welthandel und Unternehmensgewinne massiv zu bremsen", mahnte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Dies sollten die Anleger trotz des mittlerweile eingetretenen Gewöhnungseffekts im Blick behalten. Neben der Drohung in Richtung EU verhängte Trump außerdem neue Zölle gegen Kanada in Höhe von 35 Prozent.

"Eine Verhärtung der Fronten im Handelskonflikt könnte die Exportdynamik bremsen und die jüngste Dax-Rally ins Wanken bringen", schrieb Maximilian Wienke, Marktanalyst beim Finanzdienstleister eToro. Aus seiner Sicht könnten ein wieder rauerer Ton oder enttäuschende Unternehmenszahlen in den kommenden Wochen rasch neue Volatilität am deutschen Aktienmarkt auslösen.

Vor der anstehenden Berichtssaison stufte Barclays-Analyst Henning Cosman die Aktien von BMW von "Underweight" auf "Equal Weight" hoch. Die letzten Signale des Autobauers vor dem Quartalsbericht stimmten ihn hinsichtlich Marge und Barmittelzuflüssen optimistischer. Nach starken Kursgewinnen am Vortag gaben die BMW-Papiere auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs leicht nach.

Auch bei Schaeffler stand eine abschließende Analystenkonferenz vor Quartalszahlen im Fokus. Ein Händler bemängelte mit Blick auf eine Präsentation des Auto- und Industriezulieferers, dass sowohl Umsatz als auch Marge im zweiten Quartal leicht unter der Markterwartung liegen dürften. Die Schaeffler-Aktien verloren vorbörslich rund 1,3 Prozent.

Hugo Boss könnten derweil von einer erhöhten Jahresprognose des Jeans-Herstellers Levi Strauss profitieren. Vorbörslich standen die Aktien von Hugo Boss aber unter ihrem Xetra-Schlusskurs.

Ansonsten fliegt das Telekomunternehmen 1&1 nach der Anteilsaufstockung durch den Mutterkonzern United Internet aus dem SDax . Für 1&1 wird vor dem Wochenende das schwedische Tech-Unternehmen Verve Group in den Kleinwerte-Index aufgenommen./niw/jha/

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