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Dax kräftig unter Druck - Nächste US-Zolldrohung 14.07.2025, 08:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurskorrektur im Dax dürfte nach der jüngsten Zolldrohung aus den USA in Richtung der Europäischen Union am Montag weitergehen. US-Präsident Donald Trump will Einfuhren aus der EU ab dem 1. August nun mit einem Zoll von 30 Prozent belasten, wie er bereits am Samstag ankündigte. Von den neuen Zöllen ausgenommen sind demnach nur einzelne Branchen wie Autos und Autoteile sowie Stahl und Aluminium, für die es bereits hohe sogenannte Sektorzölle gibt.

Eigentlich war nach wochenlangen Verhandlungen eine baldige Vereinbarung zur Entschärfung des Handelskonflikts erwartet worden. Die EU will am Vormittag bei einem Treffen in Brüssel über eine Antwort beraten. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte sich dafür ausgesprochen, vorerst keine Gegenzölle in Kraft zu setzen. "Die Nervosität an den Finanzmärkten ist hoch und so werden neue Nachrichten zum Thema Zölle mit großer Aufmerksamkeit verfolgt", kommentierten die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen.

Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex ein Minus von 1,1 Prozent auf 23.999 Punkte. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 wird rund ein Prozent tiefer erwartet. Während auch die US-Futures schwächelten, präsentierten sich in Asien vor allem die chinesischen Börsen freundlich. Trotz des Zollstreits war Chinas Außenhandel im Juni weiter gewachsen.

Hierzulande hatten die Anleger die Zollrisiken bis zum vergangenen Donnerstag konsequent ausgeblendet und den Dax auf ein Rekordhoch von 24.639 Punkten getrieben. Alleine seit Mitte Juni hatte er sich damit um fast 7 Prozent erholt. Auf Jahressicht hatte er sogar fast 24 Prozent gewonnen, bevor zuletzt bereits Gewinnmitnahmen einsetzten. Trotz Verlusten am Freitag ging der deutsche Leitindex mit einem Wochenplus von rund zwei Prozent ins Wochenende.

In der neuen Woche dürfte die vor allem in den USA anrollende Berichtssaison im Fokus stehen. Vorab sorgten die deutschen Chemiekonzerne für Negativschlagzeilen: Nach Covestro senkten auch BASF und Brenntag ihre Gewinnprognosen fürs laufende Jahr. BASF verwies auf die US-Zölle und die daraus resultierenden Unsicherheiten am Markt. Brenntag nannte außerdem die ungünstige Entwicklung des Euro/Dollar-Wechselkurses als Grund.

UBS-Analyst Geoff Haire betonte, dass die Mitte der neuen Prognosespanne von BASF der Konsensschätzung entspreche. Er erwartet daher sogar eine positive Kursreaktion. Vorbörslich verloren die BASF-Aktien auf der Handelsplattform Tradegate allerdings knapp drei Prozent im Vergleich zu ihrem Xetra-Schlusskurs am Freitag. Für die Papiere von Brenntag ging es um mehr als vier Prozent bergab. Laut Chris Counihan vom Analysehaus Jefferies liege der neue Ausblick des Chemikalienhändlers deutlicher unter der Markterwartung.

Derweil einigte sich die Stahlsparte von Thyssenkrupp mit der Gewerkschaft IG Metall auf einen bis 2030 gültigen Tarifvertrag. Das Einkommen der Beschäftigten soll im Schnitt um etwa acht Prozent sinken. Obendrein wurden bereits bekannte Pläne zum Jobabbau konkretisiert. Es sei grundsätzlich positiv zu werten, dass eine Einigung gefunden sei, sagte ein Händler. Nach gutem Lauf ging es für die Thyssenkrupp-Aktien vor Börsenstart aber um fast drei Prozent abwärts.

Der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen, setzt nun aber auf einen anziehenden Auftragseingang. Daher bestätigte das im Kleinwerte-Index SDax gelistete Unternehmen seine Jahresprognose. Für die Dräger-Aktien ging es vorbörslich moderat nach oben./niw/stk

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