Geologische Rarität, starke Zahlen
Steht hier die Neubewertung bevor?
Anzeige
Aktien Frankfurt Ausblick

Dax leicht erholt - Ölpreis bleibt zentraler Faktor 27.03.2026, 08:29 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 27.778,99 PKT -2,16 % Ariva Indikation
DAX 22.359,18 PKT -1,13 % Ariva Indikation

Ein verlängertes Ultimatum der USA für den Iran dürfte dem Dax DE0008469008 am Freitag einen leicht positiven Handelsstart bescheren. Dieser Aufschub durch US-Präsident Donald Trump um zehn Tage wirke nur auf den ersten Blick erleichternd, sagte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management. Doch Risiken mindere dies nicht, was an den Märkten spürbar bleiben dürfte.

Es fühlt sich laut Innes eher so an, "als wenn ein Händler eine Verlustposition in die Zukunft verschiebt". Der Ölpreis bleibe der Gradmesser. Und der hält sich - gemessen an der Nordseesorte Brent mit derzeit knapp 109 Dollar immer noch deutlich über der Marke von 100 US-Dollar. "Seine Weigerung, auf einem tieferen Niveau zu verharren, signalisiert ein anhaltendes Eskalationsrisiko hinter den Schlagzeilen."

Der X-Dax DE000A0C4CA0 lässt rund eine Dreiviertelstunde vor dem Start ein Plus von 0,3 Prozent auf 22.677 Punkte für den deutschen Leitindex erwarten. Damit bliebe der Dax in der Handelsspanne vom Montag, als er im Tagesverlauf infolge widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte geschwankt war. Da hatte er zunächst mit etwas über 21.860 Punkten das bisherige Kriegstief erreicht, bevor er sich zeitweise sprunghaft in Richtung 23.200 Punkte erholte.

Der Ölpreis als derzeit wichtigste Orientierungsmarke für die Inflations- und Konjunktursorgen bewegt sich im bisherigen Wochenverlauf ebenfalls in seiner Handelsspanne vom Montag.

US-Präsident Donald Trump verlängerte das Ultimatum zur Freigabe der Straße von Hormus nun bis zum 6. April, 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, 7. April 2.00 Uhr deutscher Zeit). Bis dahin sollen keine iranischen Kraftwerke angegriffen werden, wie er unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche auf seiner Plattform Truth Social schrieb.

Die Nachrichtenlage bleibt dennoch widersprüchlich, denn der Iran hatte mehrfach solche von Trump erwähnte Gespräche dementiert, während Pakistan seine Vermittlerrolle bestätigte. Die Straße von Hormus, einer der weltweit wichtigsten Transportwege übers Meer für Energielieferungen, die von Iran faktisch geschlossen wurde, bleibt damit vorerst kaum passierbar.

Unternehmensseitig dürften hierzulande Umstufungen von Einzelwerten im Blick stehen sowie auch einige wenige Unternehmensnachrichten. So meldete der Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim DE0005470306 am Vorabend ein starkes Geschäftsjahr 2025 und übertraf die Schätzungen von Analysten.

Obwohl das Unternehmen die Dividende kürzen will und auch der Ausblick einem Händler zufolge "etwas enttäuschend" ausgefallen ist, legte die im MDax notierte Aktie auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag zu. Ob die Kursgewinne tatsächlich verbucht werden und dann nachhaltig sind, daran zweifelt der Händler.

Jungheinrich-Anteile DE0006219934 gaben vorbörslich dagegen nach. Der Gabelstapler-Hersteller steigerte 2025 trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfelds den Auftragseingang und Umsatz, verdiente operativ aber wegen Sondereffekten deutlich weniger. Für das laufende Jahr zeigte sich das Management zuversichtlich.

Aktien des Konsumgüterkonzerns Beiersdorf DE0005200000 reagierten vorbörslich mit Kursverlusten auf eine Umstufung durch die US-Investmentbank Goldman Sachs. Analyst Olivier Nicolai kappte das Kursziel der Aktie von 95 auf 90 Euro und stufte sie von "Buy" auf "Neutral" ab. Die Abhängigkeit von der Marke Nivea bremse das Wachstum, schrieb er. Der Massenmarkt für Schönheitspflege sei enorm schwierig.

Die US-Bank Morgan Stanley äußerte sich unterdessen zu Chemieaktien und hob unter anderem Evonik DE000EVNK013 auf "Overweight", während das Anlageurteil zu Lanxess DE0005470405 auf "Equal-weight" gesenkt wurde. Dabei passte Analyst Thomas Wrigglesworth seine Schätzungen dem erwarteten verbesserten Umfeld im zweiten und dritten Quartal an.

Preise und Absatzmengen aufgrund von Engpässen bei Rohstoffen aus dem Nahen Osten dürften sich ihm zufolge bis dahin voraussichtlich erholt haben. Evonik bauten auf Tradegate ihre Erholungsgewinne aus, während Lanxess ihre Erholungsrally der vergangenen Tage auf Tradegate deutlich korrigierten.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,60
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 5,23
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW3U0C GW1NVG. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer