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Dax nähert sich Rekordhoch - Venezuela belastet nicht 05.01.2026, 08:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte - ungeachtet des US-Angriffs auf den südamerikanischen Ölstaat Venezuela - seinen positiven Jahresauftakt am Montag fortsetzen. Positive Vorgaben kommen aus Fernost, wo die Börsen in Japan und China erstmals in diesem Jahr geöffnet haben und deutliche Gewinne verbuchen.

Der X-Dax signalisierte eine Stunde vor Beginn des Xetra-Börsenhandels ein Plus von 0,4 Prozent auf 24.644 Punkte. Damit würde sich der Dax seinem Rekordhoch bei 24.771 Punkten vom Oktober weiter nähern, nachdem er ein starkes Börsenjahr 2025 mit einem Gewinn von 23 Prozent abgeschlossen hatte.

Die Ölpreise gaben am Montagmorgen leicht nach, wohl auch weil US-Präsident Donald Trump beabsichtigt, die Förderung in dem Land mithilfe der großen US-Ölkonzerne wiederzubeleben. Perspektivisch noch niedrigere Ölpreise wären dann wohl auch positiv für die Wirtschaft. Ohnehin profitierte der deutsche Aktienmarkt zuletzt vor allem von den Hoffnungen auf eine Belebung der trägen deutschen Konjunktur im neuen Jahr.

Zudem verweist Analyst Frank Sohlleder vom Handelshaus Activtrades auf eine moderate Bewertung des Dax im Vergleich zu den heiß gelaufenen US-Indizes als wichtige Triebfeder. "Es mehren sich die Anzeichen für eine signifikante Kapitalrotation: Investoren könnten Gelder aus den USA abziehen und in die preiswerteren europäischen Blue Chips umschichten."

In der neuen Woche stehen aber erst einmal eine Reihe von Konjunkturdaten auf der Agenda. Dicht gepackt ist das Programm unter anderem am Dienstag. Dann werden die Inflationsdaten für Deutschland für Aufmerksamkeit sorgen. Am Freitag richtet sich der Fokus auf die monatlichen Arbeitsmarktzahlen aus den USA, die für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed wichtig sind.

Aus Unternehmenssicht könnten die Aktien von Nordex einen Blick wert sein. Der Windturbinenbauer erhielt zwei Aufträge über insgesamt 508 Megawatt aus Kanada. Geliefert werden sollen im Rahmen der Ende vergangenen Jahres eingegangenen Bestellungen insgesamt 73 Windenergieanlagen./edh/zb

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