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Aktien Frankfurt Ausblick

Dax schwächer erwartet - Stresstest steht an 24.08.2026, 08:16 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 32.034,16 PKT +0,25 % Ariva Indikation
DAX 26.064,53 PKT -0,24 % Ariva Indikation

Der Dax DE0008469008 wird am Montag nach seiner jüngsten Stabilisierung moderat im Minus erwartet. Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 einen Kursrückgang um 0,2 Prozent auf 26.093 Punkte.

Damit bliebe der deutsche Leitindex über der Marke von 26.000 Punkten sowie der Unterstützung der 21-Tage-Linie, die ein charttechnisch viel beachteter, kurzfristiger Trendindikator ist. Der Weg zurück zum Rekordhoch von gut 26.574 Punkten dürfte derweil steinig bleiben angesichts wichtiger Ereignisse im Laufe der Woche.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 wird am Montagmorgen ähnlich schwächer erwartet wie der Dax.

"Nvidias US67066G1040 Zahlen, die Präzisierung wirtschaftlicher (US-)Sanktionen gegen den Iran und das Notenbanktreffen in Jackson Hole: Jedes dieser Ereignisse hat für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen", schrieb Marktbeobachter Jochen Stanzl von der Consors Bank. Der Dax müsse vor diesem Hintergrund erst noch beweisen, ob die psychologisch wichtige 26.000-Punkte-Marke belastbar sei. Ein Rutsch darunter "könnte zu einer spürbaren Zunahme der Schwankungen beitragen".

Von den internationalen Vorgaben kann der Dax keine Unterstützung erwarten: Die US-Börsen hatten am Freitag zwar zugelegt. Doch zu Wochenbeginn zeichnen sich auch hier Kursverluste ab. Zudem ging es an den asiatischen Handelsplätzen bergab. Insbesondere der technologielastige südkoreanische Kospi stand deutlich unter Druck.

Unternehmensseitig könnten die Aktien von Halbleiterunternehmen wie dem Hersteller Infineon DE0006231004 und dem Zulieferer Aixtron DE000A0WMPJ6 von den Verlusten der asiatischen Branchenvertreter Samsung KR7005930003 und SK Hynix KR7000660001 in Mitleidenschaft gezogen werden. Samsung überzeugte die Anleger mit seinen Dividenden- und Aktienrückkaufplänen zunächst nicht.

Mit der Forderung von Einfuhrzöllen auf chinesische Hybrid-Autos sei Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies nicht der erste, kommentierte derweil ein Händler eine entsprechende Meldung. Daher erwartet er keinen Einfluss auf die Aktienkurse der deutschen Autobauer.

Aus Sicht von Commerzbank DE000CBK1001-Aufsichtsratschef Jens Weidmann sollte der Bund im Übernahmekampf mit der italienischen Konkurrentin Unicredit IT0005239360 vorerst Aktionär bei den Frankfurtern bleiben. "Die Beteiligung war Teil einer Rettungsmaßnahme, deshalb sollte sich der Bund perspektivisch zurückziehen", sagte Weidmann der "Süddeutschen Zeitung". "In der aktuellen Phase macht es aber Sinn, dass der Bund weiter Aktionär bleibt, um die Interessen des Standorts Deutschland aktiv zu vertreten." Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass die Bundesregierung offen für einen Ausstieg sein könnte, sofern sich beide Banken auf eine gemeinsame Strategie verständigen sollten.

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