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Dax weiter an der 25.000-Punkte-Hürde 11.02.2026, 08:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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DAX 24.472,85 PKT +0,62 % Ariva Indikation

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax versucht sich auch am Mittwoch am Ausbruch über die Charthürde von 25.000 Punkten. Das Vortagshoch von 25.075 Punkten und das Vorwochenhoch bei knapp 25.100 Zählern wären dann die nächsten wichtigen Zielmarken. Der X-Dax signalisierte eine Stunde vor dem Xetra-Start einen 0,1 Prozent höheren Auftakt bei 25.021 Punkten.

Bislang fehlt den Anlegern über der Dax-Marke von 25.000 Punkten die Bereitschaft, nachzukaufen. Sie sind in Lauerstellung vor dem US-Arbeitsmarktbericht, der am Nachmittag mitteleuropäischer Zeit veröffentlicht wird. Vor diesem fehlt auch der Schwung von den US-Börsen: Auch wenn der Dow Jones Industrial am Vortag seine Rekordjagd fortsetzen konnte, blieb am Ende von den Kursgewinnen des US-Leitindex kaum etwas übrig.

"Die US-Arbeitsmarktdaten für den Januar sind so etwas wie die Zahl der Woche für die Börsen", schrieb am Morgen der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Nach einigen enttäuschenden Berichten werde jetzt eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau erwartet. Sollte er sich weiter abschwächen, könne dies "den demnächst scheidenden Fed-Präsidenten Jerome Powell noch einmal unter politischen Druck bringen."

In puncto Unternehmensberichte ist am Mittwoch in Deutschland wieder einiges los. Aus dem Dax konnte die Commerzbank nach den vortags bereits veröffentlichten Eckdaten zunächst nicht damit punkten, dass sich das Finanzinstitut für 2026 mehr als 3,2 Milliarden Euro Gewinn vornimmt. Analysten hatten im Schnitt noch mehr erwartet und so sank der Kurs vorbörslich um fast ein Prozent.

Siemens Energy sind dagegen gefragt. Sie steuern auf ihren nächsten Rekord zu und legten dabei auf der Plattform Tradegate um mehr als fünf Prozent zu. Der Energietechnikkonzern profitierte im ersten Geschäftsquartal weiter von einer hohen Stromnachfrage. Stark zeigte sich das rekordhohe Neugeschäft.

Resultate gab es in der zweiten und dritten Reihe noch von den Unternehmen TKMS , Thyssenkrupp Nucera , Schott Pharma , Douglas und Wacker Neuson auszuwerten - teils mit vorbörslich positiven Kursreaktionen.

Titel von Wacker Chemie , der Verve Group und Verbio wurden im Tradegate-Handel von Kaufempfehlungen durch Analysten gestützt.

Für negative Schlagzeilen sorgte Gerresheimer : Die Tatsache, dass der Geschäftsbericht für das Jahr 2025 wegen weiterem Anpassungsbedarf erneut aufgeschoben wird, ließ den Kurs vorbörslich um 16 Prozent einbrechen. Der Verpackungshersteller beauftragte weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die Unsicherheit darüber überwog den parallel veröffentlichten Ausblick auf das neue Geschäftsjahr./tih/mis

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