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US-Angriffspause im Iran schiebt Dax weiter an 27.07.2026, 08:14 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Eine Angriffspause der USA im Krieg mit dem Iran dürfte am Montag den Dax DE0008469008 weiter in Richtung seines Rekordhochs treiben. Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades sprach von einem Befreiungsschlag für das Börsenbarometer aufgrund der geopolitischen Atempause und des fallenden Ölpreises.

Der X-Dax DE000A0C4CA0 signalisierte eine Stunde vor Handelsbeginn ein Plus von 1,1 Prozent auf 25.377 Punkte. Damit würde der Dax an seinen freundlichen Wochenschluss vom Freitag anknüpfen. Der Rekord für den Dax steht bei 25.900 Punkten und datiert von Anfang des Monats.

Der Preis für ein Fass Rohöl der Referenzsorte Brent fiel unter die Marke von 90 Dollar, da die Vereinigten Staaten ihre Angriffe gegen den Iran vorerst beendet haben. Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Die Angriffspause "nährt die Hoffnung auf Frieden", schrieb Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners.

Konjunkturseitig steht am Montagvormittag das Ifo-Geschäftsklima im Blick, das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer. Am Nachmittag veröffentlicht der Baukonzern und Dax-Neuling Hochtief DE0006070006 Quartalszahlen. Es geht zum Wochenstart in der Berichtssaison noch vergleichsweise ruhig zu. Ab Dienstag bis zum Wochenschluss wartet auf die Anleger dann eine große Menge an Quartalsbilanzen beiderseits des Atlantiks sowie zur Wochenmitte die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed.

Lufthansa DE0008232125 als Profiteur sinkender Ölpreise verteuerten sich auf der Handelsplattform Tradegate vorbörslich um mehr als 3 Prozent gegenüber dem Xetra-Schlusskurs.

Die Aktien von Halbleiterkonzernen wie Infineon DE0006231004, Aixtron DE000A0WMPJ6 oder Suss Microtec DE000A1K0235 reagierten auf ein starkes Börsendebüt des chinesischen Chipherstellers CXMT mit einem Kurszuwachs von bis zu 3 Prozent auf Tradegate.

Ebenso könnte eine gestrichene Kaufempfehlung für die Papiere des Schmierstoffherstellers Fuchs durch die Berenberg Bank bewegen. Fuchs gaben auf Tradegate vorbörslich um mehr als 2 Prozent nach.

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