Anzeige
+++Noch unter 2x Umsatz bewertet – aber wie lange noch?+++
Aktien Frankfurt

Dax gibt Gewinn ab - MDax zieht mit Dax auf Jahressicht gleich 29.05.2025, 15:02 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 25.212,94 PKT +0,75 % Ariva Indikation

FRANKFURT (dpa-AFX) - Überzeugende Geschäftszahlen des KI-Giganten Nvidia und ein Rückschlag für die aggressive Zollpolitik der US-Regierung haben am Donnerstagnachmittag nicht mehr gereicht, um den deutschen Aktienmarkt anzuschieben. Neue Dax-Rekorde blieben am Feiertag Christi Himmelfahrt aus.

Der deutsche Leitindex notierte zuletzt bei 24.030,92 Punkten knapp im Minus. Am Vortag hatte er im frühen Handel noch ein Rekordhoch erreicht mit 24.326 Punkten. Im laufenden Jahr hat der Dax aktuell um rund 21 Prozent zugelegt.

Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Donnerstag 0,69 Prozent auf 30.859,89 Punkte und zog in der Jahresentwicklung mit dem Dax gleich. Gerade der Mittelstand gilt als Profiteur der Milliardeninvestitionen der neuen deutschen Regierung. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte zuletzt noch um rund 0,3 Prozent zu.

Donald Trump bekommt bei seiner Zollpolitik Gegenwind: Ein US-Bundesgericht sprach dem US-Präsidenten die Befugnis ab, weitreichende Zölle unter Berufung auf ein Notstandsgesetz zu verhängen. Die betreffenden Zölle würden "aufgehoben und ihre Anwendung dauerhaft untersagt", hieß es in der Entscheidung des für internationalen Handel zuständigen Gerichts in New York.

Damit ist Trumps aggressive Handelspolitik, die die Finanzmärkte weltweit zwischenzeitlich erschüttert hatte und immer wieder für Unruhe sorgt, zumindest vorerst ausgebremst. Seine Regierung legte allerdings umgehend Berufung gegen die Entscheidung ein. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Berufungsgericht die Zölle bis zu einer finalen Entscheidung wieder in Kraft setzt.

Laut den Experten von Capital Economics dürfte die gerichtliche Entscheidung wohl noch kein Ende des Zollkriegs bedeuten. Die Trump-Regierung könne noch andere Wege gehen, um Zölle zu erheben. Mark Haefele, Chefanlagestratege der UBS-Vermögensverwaltung, schrieb, es gebe bestimmte gesetzliche Möglichkeiten, einen Teil der Zollpolitik trotz des Urteils umzusetzen. Daher dürfte das Marktumfeld für Investoren vorerst volatil bleiben.

Aktien von Unternehmen, die auch wegen umfangreicher Produktion in asiatischen Ländern besonders im Fokus der Zollsorgen stehen, profitierten von der Entwicklung. So gewannen etwa die Papiere des Sportartikel-Herstellers Adidas 1,8 Prozent.

Mit Blick auf Nvidia waren die Anleger am Vortag vor der Zahlenveröffentlichung durchaus nervös, denn die Geschäftszahlen des US-Techkonzerns haben große Bedeutung für die Marktstimmung weit über den Sektor hinaus. Mit seinem rasanten Umsatzplus wischte Nvidia aber die Sorgen weg. "Der KI-König hat inmitten des Handelskriegs geliefert", schrieb Experte Stephen Innes von SPI Asset Management.

Die Aktien des Chipkonzerns Infineon führten den Dax mit einem Kursanstieg von 2 Prozent an. In der zweiten und dritten Börsenreihe waren Aktien wie die des Maschinenbauers für Chiphersteller, Aixtron , des Tech-Unternehmens Suss Microtec und des Halbleiter-Wafer-Herstellers Siltronic mit Kursanstiegen von teils mehr als 3 Prozent gefragt.

Unter Druck standen die 2025 bisher sehr starken Aktien von Heidelberg Materials mit minus 1,7 Prozent. Großaktionär Spohn Cement Beteiligungen verkaufte Kreisen zufolge 1,5 Millionen Aktien des Baustoffkonzerns. Der Preis habe bei 175 Euro je Anteilschein gelegen, berichtete die Nachrichtenagentur Blomberg am späten Mittwochabend unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente.

Die Aktien von Auto1 verloren 5 Prozent. Belastend wirkten die Geschäftszahlen und der Ausblick des britischen Autohändlers Auto Trader . Zahlen und Ausblick lagen laut der Schweizer Bank UBS leicht unter den Markterwartungen./ajx/mis

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 15,04
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 53,72
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UQ4K0S UJ2ZBG. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer