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Dax gibt nach Rekord leicht nach - Vorsicht vor Nvidia-Zahlen 28.05.2025, 12:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem Dax-Rekord von fast 24.326 Punkten hat bei Anlegern am Mittwoch die Verlockung von Gewinnmitnehmen nach 22 Prozent Jahresplus zunächst gesiegt. Der deutsche Leitindex lag am Mittag 0,3 Prozent unter dem Vortagesniveau bei 24.154 Punkten. Der MDax legte bei 30.691 Punkten hingegen um 0,2 Prozent zu. Am Morgen hatte er mit 30.801 Punkten ein Hoch seit gut drei Jahren erreicht.

Dass sich zur Wochenmitte nicht mehr genug neue Käufer fanden, könnte auch am Risiko liegen, dass sich durch die Geschäftszahlen des KI-Riesen Nvidia nach Börsenschluss in den USA ergibt. Nvidia-Berichte haben große Bedeutung für die Anlegerstimmung - weit über den Tech-Sektor hinaus. Und laut einem Börsianer steht dieses Mal "noch mehr auf dem Spiel", da das allgemeine Vertrauen in KI-Halbleiter wegen der Handels- und Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump wackeliger geworden sei.

Die Rekordrally von Rheinmetall und anderen Rüstungswerten wie Renk und Hensoldt kennt derweil auch nach prozentual dreistelligen Jahresgewinnen kein Ende. Die Papiere von Rheinmetall kletterten am Morgen erstmals über 1.900 Euro und wurden in der Spitze zu 1.936 Euro gehandelt. Damit wächst das Kursplus 2025 auf 215 Prozent. Renk kommen gar auf 329 Prozent und Hensoldt auf fast 170 Prozent.

Der Nato-Gipfel in einem Monat wirft bereits seine Schatten voraus. Viel diskutiert wird über die Höhe künftiger Militärausgaben gemessen am prozentualen Anteil an der Wirtschaftsleistung (BIP) der Bündnisstaaten. Die USA fordern fünf Prozent.

Der UBS-Experte Sven Weier stockte sein Rheinmetall-Kursziel auf 2.200 Euro auf. Viele andere Experten hatten die Schwelle von 2.000 Euro zuletzt bereits hinter sich gelassen. Weier hält auch nach der rasanten Rally Militärausgaben von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, wie aktuell am Markt noch erwartet, bisher nicht für eingepreist und hob seine Umsatzerwartungen an.

MTU schoben sich mit eigenem Rekord bis zum Mittag zwar an Rheinmetall vorbei an die Dax-Spitze. Ihr Jahresplus liegt aber nur bei vergleichsweise mageren 11 Prozent. Laut der Jefferies-Expertin Chloe Lemarie profitieren sie am Mittwoch vom Ende eines mehrwöchigen Streiks der Mitarbeiter des Partners Pratt & Whitney.

Europaweit vorn lagen Immobilienwerte, die mit einem Jahreshoch ihre bisher unterdurchschnittliche Entwicklung verbesserten. Zuletzt sanken die Renditen am Anleihemarkt, was ihnen entgegenkommt. Der Gewerbeimmobilien-Spezialist Aroundtown war derweil nach Zahlen gefragt.

Im Nebenwertebereich erholten sich GFT deutlich. Der Berenberg-Experte Wolfgang Specht hatte sein Kursziel erhöht. Die frühen Initiativen, die eigenen Mitarbeiter mit KI-Skills zu trainieren, dürften sich als erheblicher Vorteil für den Softwareanbieter erweisen, vermutet er./ag/jha/

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