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Dax kommt nicht voran - Zinsaussichten helfen nicht 05.02.2026, 12:01 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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DAX 25.024,58 PKT +0,77 % Ariva Indikation

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt ist am Donnerstag der moderat schwächere Dax weiter auf Abstand zur runden 25.000-Punkte-Marke geblieben. Der deutsche Leitindex gab gegen Mittag um 0,24 Prozent auf 24.544 Punkte nach. Aktien aus dem Auto-, Energie- und dem Rüstungssektor waren auffällig schwach.

Am Nachmittag steht der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Währungshüter die Leitzinsen erneut stabil halten. Da es zu keinen Zinsänderungen kommen werde und die anschließende Pressekonferenz ebenfalls wenig Überraschungspotenzial habe, nähmen Investoren lieber Gewinne mit und positionierten sich an den Seitenlinien, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte zeigte sich kaum verändert bei 31.501 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand moderat im Minus.

An den Edelmetallmärkten bleibt nach einer langen Rekord-Rally und anschließender scharfer Korrektur die Lage angespannt. Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank, sprach vom Edelmetall-Blues. Die Angst vor einer Silber-Schockwelle kehre zurück.

Im Techsektor erholten sich die Kurse etwas. SAP etwa gewannen im Dax drei Prozent. Anleger hinterfragen gleichwohl die hohen Investitionen der Konzerne in Künstliche Intelligenz (KI) immer stärker. Jüngstes Beispiel ist die Google-Mutter Alphabet , die im Wettlauf der KI-Entwickler die Ausgaben in etwa verdoppelt.

Die Berichtssaison hierzulande bietet Geschäftszahlen von Unternehmen aus dem Dax und den Reihen dahinter. Am späten Abend folgt der US-Handelsriese Amazon .

Die Aktien von Siemens Healthineers starteten nach dem Quartalsbericht fest, doch der Schwung ließ rasch nach. Zuletzt sanken die Titel des Medizintechnikers um fast drei Prozent.

Rüstungswerte wie Rheinmetall gaben unter dem Eindruck fortdauernder Ukraine-Gespräche nach. Bei Rheinmetall machen sich Anleger aber vor allem Sorgen, dass die Erwartungen an 2026 zu hoch sein könnten. Die Anteile sackten am Dax-Ende um mehr als sieben Prozent ab. Die Kursgewinne im laufenden Jahr sind damit aufgezehrt.

Unter Druck standen die Anteile der Energiekonzerne Eon und RWE nach zurückhaltenderen Einschätzungen von Analysten.

Autowerte setzten Anleger auf den Verkaufszettel. Schwache Quartalszahlen von Volvo Cars galten als Auslöser dafür. Im Dax lagen Volkswagen , BMW und Mercedes auf den hinteren Plätzen mit Abschlägen zwischen zwei und gut drei Prozent.

Rational sprangen im MDax um mehr als zehn Prozent hoch. Der Großküchenausstatter übertraf mit Geschäftszahlen die Erwartungen. Das Schlussquartal verlief stark. Aurubis verloren indes nach Quartalszahlen und ihrem jüngsten Rekordlauf fast vier Prozent. Hier achten Anleger auch besonders auf die Entwicklung des Kupferpreises./ajx/jha/

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