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Dax moderat im Plus zum Ende einer schwachen Woche 24.04.2026, 14:39 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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MDAX 30.392,99 PKT -1,09 % Ariva Indikation
SDAX 17.737,00 PKT -0,41 % Ariva Indikation

Bei zuletzt wieder etwas gesunkenen Ölpreisen hat der Dax DE0008469008 am Freitagnachmittag moderate Kursaufschläge verbucht. Meldungen, wonach sich der iranische Außenminister auf dem Weg in die pakistanische Hauptstadt Islamabad befinden soll, nährten Hoffnungen auf neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und stützten auch den hiesigen Aktienmarkt.

Der Dax gewann zuletzt 0,18 Prozent auf 24.200 Punkte, steuert damit auf Wochensicht allerdings auf ein Minus von 2 Prozent zu. Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent bleibt zudem mit um 104 US-Dollar je Fass klar über der 100-Dollar-Marke.

Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Werten sank am Freitag um 1,13 Prozent auf 30.504 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 legte um 0,1 Prozent zu.

Die Geschäftszahlen von SAP DE0007164600 konnten Anleger etwas beruhigen. Der aus Cloudverträgen in den nächsten zwölf Monaten zu erwartende Umsatz (current cloud backlog - CCB) sei besser als erwartet gewesen, urteilten Analysten. SAP sind mit einem Abschlag von fast 29 Prozent mit Abstand schwächster Dax-Wert 2026. Am Vortag hatten sie sich mit einem Minus von mehr als 6 Prozent noch ihrem Jahrestief genähert. Nun legten sie um 5,8 Prozent zu.

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy DE000ENER6Y0 wird nach der positiven Entwicklung im ersten Geschäftshalbjahr und der starken Marktnachfrage optimistischer für das Gesamtjahr. Die Papiere gewannen auf Rekordniveau zuletzt 2,9 Prozent. Siemens Energy sind im Dax im Jahr 2026 bislang der stärkste Wert mit einem Zuwachs von weit mehr als die Hälfte.

Die UBS stufte MTU DE000A0D9PT0 auf "Sell" ab. Darauf reagierten die Anteile des Triebwerkherstellers mit einem Minus von 3,4 Prozent. Von den drei führenden Triebwerkherstellern sei bei MTU das Risiko für eine harte Landung am größten, wenn der Wind im Ersatzteil- und Servicegeschäft drehe, schrieb Analyst Ian Douglas-Pennant.

Nach vorläufigen Quartalszahlen brachen die Aktien von Jungheinrich DE0006219934 um mehr als 13 Prozent ein. Der Spezialist für Lagerlogistik stellte die Anleger auf einen Einbruch des operativen Ergebnisses (Ebit) auf fast die Hälfte des Vorjahres ein. Ende März hatte Jungheinrich am Markt bereits mit den Zielen für 2026 enttäuscht.

Der Softwareanbieter Atoss Software DE0005104400 rechnet im laufenden Jahr mit einer höheren Profitabilität. Die im Nebenwerteindex SDax DE0009653386 notierten Papiere gewannen gut 7 Prozent.

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