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Dax nach Auf und Ab stabil - Inflationsdaten im Fokus 30.09.2026, 15:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Teils besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten haben am Mittwoch die Verluste im Dax DE0008469008 begrenzt. Nachdem Inflationssorgen in Europa den freundlichen Handelsauftakt belastet hatten, verringerte der deutsche Leitindex am Nachmittag sein Minus und gab nur noch um 0,1 Prozent auf 25.365 Punkte nach. Der MDax DE0008467416 legte zugleich um 0,2 Prozent auf 30.960 Punkte zu.

In den USA fiel der von der Notenbank Fed bevorzugte Preisindikator PCE im August besser als erwartet aus, allerdings wurde auch die Jahresrate für Juli nach unten revidiert. Die privaten Einkommen stiegen schwächer als prognostiziert. Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft stieg indes im September laut dem Arbeitsmarktdienstleister ADP überraschend stark.

Zuvor hatten den Dax schwache Inflationsdaten aus der Eurozone in die Verlustzone gedrückt. Auf die Teuerungsdaten aus Spanien am Vortag waren Daten aus Frankreich, Italien und Deutschland gefolgt. Allesamt liegen weit über dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent für den gesamten Währungsraum anstrebt. Daher dürfte die EZB wohl zur Überzeugung kommen, nochmals an der Zinsschraube zu drehen, was der Markt entsprechend einpreise, hieß es seitens der Helaba. "Zum Ende des Jahres sei eine Zinserhöhung vollständig eingepreist, im ersten Quartal eine weitere", schrieben sie.

Am Morgen noch hatten Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur KI-Regulierung sowie positive Konjunkturdaten aus China für gute Stimmung gesorgt. Trump entschärfte nach den Worten von Marktexperte Stephen Innes ein "unmittelbares Risiko für KI-Investments", in dem er nach Beratungen mit Branchenvertretern am Vortag seine Präferenz für freiwillige Selbstverpflichtungen, Selbstregulierung und einen kleinen Aufsichtsausschuss signalisiert habe. Mit Blick auf China erleichterte, dass der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe im August knapp über die Expansionsschwelle von 50 Punkten gestiegen war.

Unter den Einzelwerten im Dax zählte die BMW DE0005190003-Aktie zu den Spitzenwerten mit plus 3,2 Prozent. Die Pläne des Autobauers für die kommenden Jahre schienen den Anlegern Mut zu machen. Am Dienstag noch hatten kolportierte Aussagen vom Kapitalmarkttag im späten Handel für Nervosität gesorgt. Diese Verluste holte BMW wieder auf.

Schlusslicht im Dax war das Papier der Commerzbank DE000CBK1001 mit minus 3,3 Prozent. Analyst Benjamin Goy von Deutschen Bank strich seine Kaufempfehlung. Viele der Kurstreiber, etwa steigende Zinseinkünfte und üppige Ausschüttungen, seien entweder bereits eingepreist oder durch die überdurchschnittliche Kursentwicklung am Markt inzwischen realisiert worden, schrieb er.

Im MDax sackte der Anteilsschein von CTS Eventim DE0005470306 mit knapp 11 Prozent an das Index-Ende. Der Tickethändler und Veranstalter muss sich einen neuen Finanzchef suchen. Gründe wurden keine genannt.

Ionos DE000A3E00M1 litten mit minus 7,2 Prozent unter einem negativen Analystenkommentar. Das Bankhaus Metzler nahm die Bewertung mit einem Kursziel von 28,50 Euro und der Einstufung "Sell" auf. Die Aktie der Mutter United Internet DE0005089031 folgte dem Kursrutsch von Ionos und verlor 2,6 Prozent.

Im SDax DE0009653386 zählten Asta Energy AT100ASTA001 mit minus 3,1 Prozent und LPKF DE0006450000 Laser mit minus 4,8 Prozent zu den größten Verlierern. Asta litten darunter, dass die österreichische Beteiligungsgesellschaft ETV Montana Tech 500.000 ihrer Asta-Energy-Aktien zu 60 Euro je Stück veräußert hat. Der Laserspezialist LPKF senkte derweil seine Jahresziele, unter anderem weil sich ein größerer Solar-Auftrag verzögert./ck/jha/

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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