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Dax schwächelt nach Rekordlauf über 25.200 Punkte 08.01.2026, 14:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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DAX 25.136,31 PKT -0,17 % Ariva Indikation

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Sprung über 25.000 Punkte im Dax am Vortag und einem fortgesetzten Rekordlauf an diesem Donnerstag haben die Anleger es erst einmal langsamer angehen lassen. An den New Yorker Börsen werden weitere Verluste erwartet, sodass der überraschend starke Auftragseingang für die deutsche Industrie im November wieder etwas in den Hintergrund rückte.

Nach einem Sprung über mehr als 25.200 Punkte am Morgen gab der deutsche Leitindex Dax am Nachmittag 0,2 Prozent auf 25.073 Zähler nach. Der MDax der mittelgroßen Werte sank um 0,6 Prozent auf 31.883 Punkte und auch europaweit wurden Verluste verbucht.

Der Aufwärtstrend für die deutsche Industrie scheine sich zu bestätigen. "Die Talsohle dürfte durchschritten sein", kommentierte Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank Research den Anstieg der Aufträge hierzulande um 5,6 Prozent im Vormonatsvergleich. "Endlich einmal wieder gute Nachrichten für die Industrie."

An den New Yorker Börsen indes waren am Vorabend nach anfänglichen Rekorden von Dow Jones Industrial und S&P 500 die Indizes unter Druck geraten. Wieder einmal hatte Donald Trump verunsichert, und auch an diesem Tag bleibt die Politik des US-Präsidenten im Blick, der übt nach dem Militäreinsatz in Venezuela nun Druck auf die Rüstungsindustrie ausübt.

Das Militärbudget für 2027 soll in den USA deutlich auf 1,5 Billionen US-Dollar steigen. Für das Haushaltsjahr 2026 sind rund 900 Milliarden Dollar vorgesehen. Dabei spricht Trump von einem "Traum-Militär", das aufgebaut werden solle. US-Rüstungsunternehmen sollen ihm zufolge dafür allerdings bis auf Weiteres die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe einstellen und die Gelder stattdessen in den Ausbau ihrer Kapazitäten stecken.

Hierzulande reagierten die Aktien der Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall , Renk oder TKMS mit Kursgewinnen von bis zu 6,2 Prozent. Analystin Chloe Lemarie von Jefferies sieht auch europäische Unternehmen von einer Erhöhung des US-Militärbudgets profitieren, allerdings vor allem solche, die große Anteile ihrer Umsätze in den USA generieren.

Bayer gewannen 4,2 Prozent. Ein Bericht zur Agrarpolitik der Europäischen Union stützte. Die "Financial Times" schrieb, dass Bayer an eine positive Veränderung des europäischen Saatgutmarktes glaube, da sich die EU-Institutionen nach mehrjährigen Verhandlungen darauf geeinigt hätten, die Regeln für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen zu lockern. Bayer sehe damit auch die problematische Übernahme des US-Konkurrenten Monsanto als gerechtfertigt an, hieß es.

Für Rational ging es im MDax um 2,5 Prozent nach oben, nachdem die Privatbank Berenberg eine Kaufempfehlung für den Profiküchen-Ausrüster ausgegeben hat. Der Profiküchen-Ausrüster sei ein "exzellentes Unternehmen" und ausgezeichnet positioniert, um mittelfristig deutlich zu wachsen.

PVA Tepla wurde zugleich von einer Empfehlung durch das Bankhaus Metzler um 4,7 Prozent an die SDax-Spitze hochgetrieben. Analyst Veysel Taze sieht das Tech-Unternehmen in einem Wandel, weg von einem spezialisierten Ausrüstungsanbieter zu einem Lösungsanbieter innerhalb der Halbleiter-Kernbranche, und begrüßt dies./ck/mis

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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