Anzeige
+++>>> Uran-Explorer meldet Treffer!: Jetzt wird es spannend – Steht diese kaum bekannte Uran-Aktie jetzt vor einer Neubewertung? <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Aktien Frankfurt

Dax steigt - KI- und Zinssorgen lassen ein Stück weit nach 16.10.2026, 14:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 30.754,58 PKT +1,32 % Ariva Indikation
DAX 25.689,79 PKT +0,80 % TTMzero RT
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Die jüngst vorherrschenden Bedenken vieler Investoren am Aktienmarkt in puncto Zinsumfeld und Finanzierung von KI-Investitionen haben am Freitag ein gutes Stück weit nachgelassen. Der Dax DE0008469008 stieg bis zum Nachmittag um 0,9 Prozent auf 25.600,98 Punkte. Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Börsenkonzernen gewann 1,8 Prozent auf 30.754,22 Punkte.

Im Wochenverlauf hatte eine überraschend hohe Inflation in den USA Bedenken genährt, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins bereits im Oktober ein weiteres Mal anheben und somit Finanzierungen für Konsumenten, Unternehmen und den Staat verteuern könnte. Hinzu kamen Ängste mancher Anleger, dass sich die milliardenschweren Investitionen der KI-Konzerne womöglich nicht auszahlen könnten.

Dass sich der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, nun in einer Rede aber nicht spezifisch zur Geldpolitik äußerte, ließ die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch im Oktober aus Marktsicht wieder deutlich sinken. Zum Thema Künstliche Intelligenz sagte Warsh, dass Investitionen in diesen Bereich die US-Wirtschaft stark unterstützten. "Kevin Warsh gibt den Börsen den Optimismus zurück", sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Kommentare zur Künstlichen Intelligenz ließen die KI-Sorgen der Anleger zumindest temporär schwinden.

Ob aus dem rhetorischen Rückenwind durch Warsh "ein tragfähiges Grundgerüst für eine Jahresendrallye entsteht, bleibt fraglich", gibt Marktanalyst Timo Emden vom Broker Captrader zu bedenken. "Die aktuelle Schaukelbörse unterstreicht nach wie vor die undurchsichtige Gemengelage. Zwischen Zinsfragen, KI-Zweifeln und Krisenherden fehlt den Anlegern weiterhin der entscheidende rote Faden."

Für Sören Hettler von der DZ Bank ist die jüngste Korrektur bei Halbleiter- und einigen KI-Aktien gleichwohl lediglich eine selektive Neubewertung durch Investoren. Eine breite Abkehr vom KI-Thema sieht er nicht. "Unter Druck stehen vor allem hoch bewertete und stark fremdfinanzierte Teile des KI-Ökosystems. Unternehmen mit hoher Profitabilität, auch aus anderen Geschäftsbereichen, und starken Cashflows sind dagegen deutlich weniger anfällig für steigende Finanzierungskosten." Der nächste Härtetest sei nun die laufende Berichtssaison zum dritten Quartal.

Im Dax DE0008469008 und im MDax DE0008467416 rangierten die Rüstungsaktien Rheinmetall DE0007030009, Renk DE000RENK730 und Hensoldt DE000HAG0005 mit Kursgewinnen von bis zu fast sieben Prozent weit vorn; im Nebenwerteindex SDax schafften es die Papiere des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB DE0005936124 mit plus 14 Prozent an die Spitze. Damit ging der Erholungsversuch im Rüstungssektor weiter.

Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron DE000A0WMPJ6 übertraf derweil im dritten Quartal sowohl beim Auftragseingang als auch bei der operativen Profitabilität die Analystenerwartungen. Mit einem Kursplus von gut fünf Prozent machten die Papiere einen Teil ihrer Vortagesverluste von fast 13 Prozent wett. Da hatten sie unter der schlechten Tech-Stimmung gelitten.

Ganz vorn im MDax aber schnellte der Aktienkurs von Nordex DE000A0D6554 um mehr als zwölf Prozent nach oben. Der Windkraftanlagenbauer überzeugte die Anleger mit einem überraschend guten dritten Quartal und einem optimistischeren Gewinnausblick.

Für die Anteilsscheine von Verbio DE000A0JL9W6 ging es im SDax um gut 13 Prozent nach oben auf 28,98 Euro. Constantin Hesse vom Analysehaus Jefferies blickt nun deutlich optimistischer auf die Gewinnperspektiven des Biospritherstellers. Er hob das Kursziel auf 42 Euro an und stufte die Papiere daher auf "Buy" hoch.

Die Unicredit IT0005239360 bekommt für die Aufstockung ihrer Commerzbank-Anteile DE000CBK1001 grünes Licht von der EZB-Bankenaufsicht. Gegen Jahresende erwarten die Italiener die noch fehlenden weiteren Genehmigungen - und wollen dann die Kontrolle bei dem Frankfurter Geldhaus übernehmen. Die EZB-Genehmigung war bereits erwartet worden, stützt aber dennoch die Aktien der Commerzbank. Ihr Kurs stieg um etwa eineinhalb Prozent.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,43
Hebel: 21,36
mit starkem Hebel
Ask: 7,30
Hebel: 4,50
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MR9HQE MK38FD. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer