Turnaround!
KI Aktie mit geheimer Super-Power?!
Anzeige
Aktien Frankfurt

Dax weiter auf Rekordkurs 04.08.2026, 12:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 32.349,82 PKT -0,64 % Ariva Indikation
DAX 26.112,70 PKT +0,17 % Ariva Indikation

Nach dem Rekord zum Wochenstart hat der Dax DE0008469008 auch am Dienstag zugelegt und eine weitere Bestmarke aufgestellt. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex 0,5 Prozent im Plus bei 26.138 Punkten. Der MDax DE0008467416 fiel hingegen um 0,5 Prozent auf 32.339 Punkte. Der EuroStoxx 50 EU0009658145, Leitindex der Euroregion, stieg um 0,5 Prozent ebenfalls auf ein neues Hoch.

Im Mittelpunkt steht die Berichtssaison der Unternehmen. Die Marktstimmung bleibe vorerst positiv, wobei sich die Anleger weiter nur in ausgesuchten Branchen positionieren dürften, konstatierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. "Allerdings setzt sich das sehr vorsichtige Vorgehen unter geringen Handelsvolumen der vergangenen Wochen fort. Große Euphorie ist trotz der neuen Rekorde im Dax nicht zu erkennen, was zumindest kurzfristig der Nährboden für weiter steigende Kurse sein könnte", ergänzte der Experte.

Die Aktien von Zalando DE000ZAL1111 brachen um mehr als 15 Prozent ein. Der Online-Modehändler enttäuschte mit seinen Umsatz- und Ergebniszahlen für das zweite Quartal. Den Jahresausblick konkretisierte das Management. Die Analysten des Investmenthauses Jefferies sprachen von einem durchwachsenen Quartal. Das Zahlenwerk sei schwächer als erwartet gewesen, schrieb JPMorgan-Expertin Georgina Johanan und wies insbesondere auf das geringere Wachstum des Bruttowarenvolumens hin.

Für die Papiere von Bayer DE000BAY0017 ging es an der Dax-Spitze um 4,2 Prozent nach oben. Die Leverkusener übertrafen dank guter Agrargeschäfte und Kostensenkungen die Erwartungen für das zweite Quartal. Zudem legten in der Pharmasparte die Verkaufszahlen noch recht neuer Medikamente weiter deutlich zu. Den währungsbereinigten Umsatzausblick für 2026 bestätigte der Pharma- und Agrarchemiekonzern. JPMorgan-Analyst Richard Vosser sprach in einer ersten Reaktion von starken Resultaten. Zusammen mit der bestätigten Prognose dürften die Konsensschätzungen für den Kerngewinn je Aktie in diesem Jahr zulegen.

Die Anteilsscheine von FMC DE0005785802 sackten trotz guter Quartalszahlen des Dialysespezialisten auf den tiefsten Stand seit einem Monat ab. An der Börse überwogen die Sorgen über enttäuschende Behandlungszahlen in den USA. Das zweite Quartal sei zwar überraschend stark ausgefallen, doch habe FMC erheblich von den befristeten US-Vergütungsregeln für neue Dialysemedikamente (TDAPA) profitiert, schrieb UBS-Analyst Graham Doyle. Die Papiere unterschritten die kurzfristigen Trendlinien und verloren zuletzt 7,8 Prozent.

Die Aktien von Continental DE0005439004 büßten nach Quartalszahlen 2,1 Prozent ein. Mit dem zweiten Quartal habe der Reifenhersteller die Erwartungen übertroffen, lobte Anlayst Harry Martin von Bernstein Research. Allerdings habe Conti den Ausblick nur bestätigt. Viele Investoren hätten wohl eine Anhebung erwartet.

Einen weiterhin schweren Stand haben die Aktien von Adidas DE000A1EWWW0. Nach den in der Vorwoche vorgelegten Quartalszahlen mit am Markt negativ aufgenommenen hohen Marketingausgaben belastete nun eine Abstufung durch die UBS die Titel des Sportartikelherstellers. Der Umsatztrend erscheine stabil, die Marge allerdings verwundbar, schrieb Analyst Robert Krankowski. Der Kursverlust belief sich zuletzt auf 2,9 Prozent.

Die Folgen des Iran-Kriegs und Streiks kamen die Lufthansa DE0008232125 teuer zu stehen. Für 2026 hält Vorstandschef Carsten Spohr deshalb jetzt doch einen Gewinnrückgang für möglich. Im zweiten Quartal brockten die immens gestiegenen Kerosinpreise dem Konzern einen herben Gewinneinbruch ein. Damit schnitt die Lufthansa noch schlechter ab als von Analysten im Schnitt befürchtet. Die Aktie fiel auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni und verlor als Schlusslicht im MDax zuletzt 11,2 Prozent.

Eine maue Konsumstimmung insbesondere in Europa sowie der laufende Konzernumbau belasteten auch das zweite Quartal des Modekonzerns Hugo Boss DE000A1PHFF7. Den Jahresausblick bestätigte Hugo Boss dennoch. Nach Ansicht von Chiara Battistini von JPMorgan wird der Kurs aber durch die Übernahmeofferte von Frasers von 38 Euro je Aktie bestimmt. Die Aktie stagnierte exakt auf diesem Niveau.

Verbio DE000A0JL9W6 verdiente im vergangenen Geschäftsjahr deutlich mehr als zuletzt erwartet. Der Biokraftstoffhersteller hatte erst Ende Mai die Prognose für den operativen Gewinn auf 160 Millionen Euro bis 180 Millionen Euro angehoben. Für die Verbio-Papiere ging es um 6,1 Prozent aufwärts./edh/jha/

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,44
Hebel: 21,98
mit starkem Hebel
Ask: 4,06
Hebel: 7,95
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VQ8G22 VQ97TG. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer