Aktien Frankfurt

Dax zurück über 24.000 Punkte - Quartalszahlen und Hoffnungen 13.05.2026, 14:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 32.013,91 PKT -0,22 % Ariva Indikation
DAX 24.801,91 PKT -0,13 % Ariva Indikation
SDAX 18.661,27 PKT -0,11 % Ariva Indikation

Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch einen Erholungskurs eingeschlagen. Im Blick steht neben einer Flut an Quartalsberichten vor allem der Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in China, auf dem er unter anderem nun doch von Jensen Huang, dem Chef des KI-Chipgiganten Nvidia US67066G1040, begleitet wird.

Der Dax DE0008469008 eroberte gleich zum Handelsstart die Marke von 24.000 Punkten zurück, unter die er am Vortag gesackt war. Am frühen Nachmittag legte das deutsche Börsenbarometer um 0,94 Prozent auf 24.181 Punkte zu - bei allerdings "insgesamt dünnem Handelsvolumen", wie Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets anmerkte. Die Investoren trauten sich nicht wirklich aus der Deckung und warteten ab.

Anders hatte es noch in der vergangenen Woche ausgesehen. Da war der Dax - von wachsender Zuversicht über eine Einigung zwischen den USA und dem Iran getrieben etwas über 25.150 Punkte auf den höchsten Stand seit Kriegsbeginn geklettert. Mit wieder schwindenden Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts hatten sich diese Erholungsgewinne jedoch rasch wieder aufgelöst.

Der MDax DE0008467416, der Index der mittelgroßen Werte, gewann am Mittwochnachmittag 0,48 Prozent auf 31.160 Zähler, und auch europaweit legten die Börsen überwiegend zu. In den USA wird ein freundlicher Handelsstart an der technologielastigen Nasdaq-Börse erwartet.

Der Besuch Trumps in China dürfte aus gleich zweierlei Gründen stark beachtet werden. Zum einen wegen des Iran-Kriegs: Der Regierung in Peking wird laut der LBBW eine besondere Rolle zugeschrieben, da ihr das Potenzial zugetraut wird, "als vermittelnde Kraft zwischen den Konfliktparteien aufzutreten". Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners wies zum anderen darauf hin, dass die Nachricht über die Teilnahme des Nvidia-Chefs an der China-Reise Trumps positiv an den Märkten ankomme. "Das gibt den Börsen Hoffnung auf eine weitere Entspannung der Handelsstreitigkeiten zwischen den beiden Supermächten."

Hierzulande dreht sich derweil alles um massenhaft vorgelegte Quartalsberichte aus Dax, MDax und SDax DE0009653386. Im Leitindex zählten Merck DE0006599905 zu den besten Werten mit plus 7,7 Prozent. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern trotzte starken negativen Wechselkurseffekten und Umsatzrückgängen bei wichtigen Medikamenten und verdiente operativ mehr als erwartet. Entsprechend hob der neue Konzernchef Kai Beckmann die Prognose an.

Stark zeigte sich mit plus 4,4 Prozent auch die EonDE000ENAG999-Aktie DE000ENAG999, nachdem der Energiekonzern mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen ebenfalls übertroffen hatte. Der Mittelwert der Jahreszielspanne für das operative Ergebnis dürfte unter Anlegern nun den Eindruck bestärken, dass die Prognose konservativ sei, hieß es von Barclays. Das RWE DE0007037129-Papier dagegen gab nach durchwachsenen Dreimonatszahlen und einem im bisherigen Jahr starken Kursverlauf um 0,9 Prozent nach.

Geringere Versicherungsschäden und ein brummendes Fondsgeschäft bescherten der Allianz DE0008404005 einen überraschend starken Jahresstart und der Aktie ein Kursplus von 1,2 Prozent. Um 3 Prozent stieg die Aktie der Deutschen Telekom DE0005557508. Das Wachstum von T-Mobile US US8725901040, der wichtigsten Sparte des Unternehmens, verhalf dem Mutterkonzern zu einem starken Jahresstart. Zudem wurde die Prognose leicht angehoben.

Siemens DE0007236101 indes pendelten zwischen Gewinnen und Verlusten und gewannen zuletzt 0,7 Prozent. Im Zahlenwerk des Technologiekonzerns gab es Licht und Schatten. Zwar überzeugte er mit seinen Aufträgen im Bereich Rechenzentren, doch in der Industrieautomatisierung blieben die Aufträge dem Analysehaus Jefferies zufolge hinter den zuletzt gestiegenen Investorenerwartungen zurück.

Im MDax ragten Bilfinger DE0005909006 mit 7,8 Prozent Minus als Index-Schlusslicht heraus und Jenoptik DE000A2NB601 als Favorit mit gut 12 Prozent Plus. Der Industriedienstleister Bilfinger bekam im ersten Quartal wegen des Iran-Kriegs die Zurückhaltung seiner Kunden zu spüren und meldete einen rückläufigen Auftragseingang. Die Aktie des Optoelektronik-Unternehmens indes wurde von Anschlusskäufen nach starken Quartalszahlen am Vortag auf ein nächstes Rekordhoch bei knapp unter 44 Euro getrieben./ck/gl/stk

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,68
Hebel: 19
mit starkem Hebel
Ask: 5,31
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW1NTY GW1RVF. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

4:01 Uhr • Artikel • dpa

Gestern 23:14 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:35 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:35 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:34 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:34 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:33 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer