Aktien Frankfurt

Erholung von Vortagesverlusten 25.06.2026, 12:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 32.070,56 PKT +0,66 % Ariva Indikation
DAX 24.910,99 PKT +0,89 % Ariva Indikation

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag von seiner Talfahrt am Vortag erholt. Der Dax DE0008469008 notierte gegen Mittag 0,7 Prozent höher bei 24.910 Punkte und überwand damit die 21-Tage-Linie als kurzfristigen Trendindikator, die er tags zuvor unterschritten hatte. Der MDax DE0008467416 notierte ebenfalls 0,7 Prozent im Plus bei 31.979 Zählern.

"Die Anleger stecken zwischen Zinssorgen und hohen Erwartungen an den KI-Sektor fest, was das Handelsgeschehen in eine lethargische Schaukelbörse verwandelt", stellte Marktanalyst Timo Emden fest. Die jüngsten Verluste wirkten eher wie eine Verschnaufpause als der Beginn einer handfesten Korrektur.

Das Kursfeuerwerk bei Micron US5951121038 nach den Quartalszahlen des US-Chipkonzerns ließ auch die deutschen Aktien aus dem Halbleitersektor wieder mächtig anspringen. So verbuchten die Papiere von Infineon DE0006231004, Aixtron DE000A0WMPJ6, Siltronic DE000WAF3001 und Suss Microtec DE000A1K0235 Kursaufschläge von mehr als 8 Prozent. Die Micron-Titel zogen im vorbörslichen US-Handel um gut 16 Prozent an und steuern auf ein Rekordniveau zu.

Micron US5951121038 hatte dank des KI-Booms unerwartet starke Quartalszahlen präsentiert. Auch der Ausblick fiel deutlich besser als von Analysten erwartet aus. "Die Quartalszahlen von Micron Technology haben selbst die kühnsten Erwartungen noch in den Schatten gestellt und sorgen im Technologiesektor rund um den Globus für Begeisterung", schrieb Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Die Aktien von Rheinmetall DE0007030009 gaben nach ihrem Kurseinbruch vom Vortag um 2,0 Prozent weiter nach. Tags zuvor waren sie nach einem von der Bundesregierung gestrichenen Fregattenkauf im Milliardenvolumen um fast 19 Prozent auf den tiefsten Stand seit Februar 2025 abgesackt. Analyst Charles Armitage von der US-Bank Citigroup bezeichnete den massiven Kursrutsch als Überreaktion. Der Abschlag liege deutlich über den von ihm kalkulierten Einbußen des entgangenen Deals.

Auch die anderen Rüstungswerte mussten Federn lassen. Die Anteilsscheine von Renk DE000RENK730 und Hensoldt DE000HAG0005 verbuchten Kursabschläge zwischen 1,4 und 4,9 Prozent. Die Titel von TKMS DE000TKMS001 sackten um 5,5 Prozent ab, was in erster Linie aber auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein sollte. Denn am Mittwoch waren sie um 16 Prozent nach oben geschnellt, nachdem bekannt geworden war, dass der Fregatten-Auftrag des Bundes von Rheinmetall an den Schiffs- und U-Boot-Hersteller gehen dürfte.

Volkswagen-Vorzugsaktien DE0007664039 stiegen um 2,4 Prozent. Die Wolfsburger haben sich mit dem Finanzinvestor Bain Capital auf den Verkauf von 51 Prozent der Anteile an ihrer Großmotorentochter Everllence verständigt und erhalten dafür 7,4 Milliarden Euro. Der Konzern will mittelfristig mit 49 Prozent am Unternehmen beteiligt bleiben. Dies sei ein schöner einmaliger Mittelzufluss für den Autobauer, liege aber unter der von ihm erhofften Bewertung von 8 bis 9 Milliarden Euro, erklärte ein Händler in einer ersten Reaktion.

Für die Aktien von Adidas DE000A1EWWW0 ging es um 2,8 Prozent aufwärts. Die WM-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sind nach Angaben von Vorstandschef Björn Gulden ein Verkaufsschlager. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noch bei der WM in Katar vor vier Jahren. Das sei ein Rekord. Der Sportartikelhersteller sei "super zufrieden" mit seinen weltweiten Verkaufszahlen.

Vonovia DE000A1ML7J1 profitierten von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank und verteuerten sich um 2,6 Prozent. Analyst Thomas Rothäusler zeigte sich optimistisch für Wohnimmobilien-Unternehmen und zählt Vonovia zu seinen Favoriten.

Die Anteilsscheine von Grand City Properties LU0775917882, Aroundtown LU1673108939 sowie Eckert & Ziegler DE0005659700 notieren rein optisch klar im Minus, da sie am Donnerstag mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden./edh/jha/

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,78
Hebel: 18,02
mit starkem Hebel
Ask: 5,60
Hebel: 5,87
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MN981Y MN7NDT. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer