Aktien Frankfurt Schluss

Dax rutscht mit Tech-Schwäche deutlich ab 26.06.2026, 17:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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MDAX 31.542,36 PKT -1,89 % Ariva Indikation
DAX 24.643,28 PKT -1,29 % Ariva Indikation

Der Dax DE0008469008 hat am Freitag eine wechselhafte Woche mit deutlichen Verlusten beendet. Dem Abwärtssog der asiatischen Märkte konnte sich der deutsche Leitindex nicht entziehen. Zudem kam auch von den uneinheitlichen US-Börsen keine Unterstützung.

Zum Handelsschluss verlor der Dax 1,29 Prozent auf 24.671,22 Punkte. Damit verpuffte nicht nur der Erholungsversuch vom Donnerstag. Der Dax rutschte zudem wieder unter die für den kurzfristigen Trend wichtige 21-Tage-Linie. Der Wochenverlust ist fast identisch mit dem Tagesminus. Für den Monat Juni steht ein Rückgang um 1,7 Prozent zu Buche und für die erste Jahreshälfte noch ein Plus von 0,7 Prozent.

Für den MDax DE0008467416 ging es am Freitag letztlich um 1,20 Prozent auf 31.588,65 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 verabschiedete sich mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent.

In Asien hatten die Anleger nach den gefeierten Resultaten des US-Halbleiterkonzerns Micron US5951121038 bei Tech-Werten gleich wieder Gewinne mitgenommen - vor allem in Tokio und Seoul. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 legte zum europäischen Handelsende moderat zu, wogegen der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 nachgab.

"Bei den Investoren wachsen nach den jüngsten Nachrichten die Zweifel, ob die Konsumenten die Preiserhöhungen der Technologiekonzerne noch in der Masse mittragen werden", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Er verwies darauf, dass Apple erstmals die gestiegenen Halbleiterpreise an seine Kunden weitergebe.

"Noch kommen die Gewinne und hohen Margen der Chipunternehmen zustande, weil Konzerne wie Apple US0378331005 diese bezahlen." Doch wenn Kunden die höheren Preise nicht mehr akzeptierten, dann "spult sich die Kette von hinten auf", warnte Lipkow. Dies würde die hoch bewertete Halbleiterbranche empfindlich treffen.

Marktexperte Jürgen Molnar nannte zudem Berichte über eine mögliche Verschiebung des OpenAI-Börsengangs als Stimmungsbremse.

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