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Schwacher Wochenausklang - Hohe Ölpreise, schwache Techs 15.05.2026, 11:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.365,88 PKT -1,21 % Ariva Indikation
DAX 24.093,40 PKT -1,00 % Ariva Indikation
SDAX 18.436,03 PKT -0,32 % Ariva Indikation

Inflations- und Zinssorgen trüben vor dem Wochenende die Stimmung unter den Aktien-Anlegern und drücken die Indizes am deutschen Aktienmarkt nach unten. Eine Lösung im Iran-Krieg lässt auf sich warten, weshalb die Öpreise auf hohem Niveau bleiben. Im Technologiesektor kam es zu Gewinnmitnahmen, im Rohstoffsektor standen Edelmetalle und Industriemetalle unter Druck. Letztlich hatten sich die Anleger wohl auch von dem Treffen zwischen dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und dem US-Präsidenten Donald Trump in Peking mehr erwartet. Trump befindet sich inzwischen wieder auf der Rückreise.

Der Dax DE0008469008 verlor am Freitag gegen Mittag 1,68 Prozent auf 24.044 Punkte und notiert damit wieder unter der 200-Tage-Linie, die chartechnisch orientierten Beobachtern Hinweise auf den längerfristigen Trend gibt. Auf Wochensicht zeichnet sich für den deutschen Leitindex ein Minus von 1,2 Prozent ab.

Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Werte rutschte am Freitag um 2,18 Prozent auf 31.198 Punkte ab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 sank um 1,8 Prozent.

Gewinnmitnahmen drückten die Papiere des Chipherstellers Infineon DE0006231004 um 5 Prozent nach unten nach einer Rally mit 80 Prozent Kursgewinn im Jahr 2026. Auch bei Aixtron DE000A0WMPJ6 im MDax machten Anleger Kasse. Heidelberg Materials DE0006047004 litten als schwächster Dax-Wert mit minus 5,8 Prozent vor allem unter Konjunktursorgen.

Die Aktien des Rüstungsunternehmens Rheinmetall DE0007030009 und des Rückversicherers Munich Re DE0008430026 unternahmen auf den vorderen Dax-Plätzen mit Aufschlägen von jeweils mehr als 1 Prozent Erholungsversuche nach zuletzt schwacher Entwicklung.

Der Mobilfunk- und TV-Anbieter Freenet DE000A0Z2ZZ5 steigerte im ersten Quartal den Umsatz deutlich. Treiber war die Integration von Mobilezone Deutschland sowie ein Wachstum beim Internet-Fernsehprodukt waipu.tv. Die Prognose für 2026 bestätigte der Konzern. Die Aktien gewannen als bester MDax-Wert 1,8 Prozent.

Die Anteile des IT-Dienstleisters Nagarro DE000A3H2200 verloren im Kleinwerteindex SDax DE0009653386 über 7 Prozent nach Quartalszahlen. Der schwache Nachfragetrend habe sich fortgesetzt, merkte Analyst Martin Comtesse von Jefferies an.

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