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Schwaches Wochenfinale - Hoher Ölpreis schürt Konjunktursorgen 15.05.2026, 14:33 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 32.013,91 PKT -0,22 % Ariva Indikation
DAX 24.801,91 PKT -0,13 % Ariva Indikation
SDAX 18.661,27 PKT -0,11 % Ariva Indikation

Inflationssorgen trüben vor dem Wochenende die Stimmung unter den Anlegern und drücken die Indizes am deutschen Aktienmarkt deutlich nach unten. Eine Lösung im Iran-Krieg lässt auf sich warten, weshalb die Ölpreise auf hohem Niveau bleiben. Im Technologiesektor kam es zu Gewinnmitnahmen, im sehr schwachen Rohstoffsektor standen Edel- und Industriemetalle unter Druck. Letztlich hatten sich die Anleger wohl auch von dem Treffen zwischen dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und dem US-Präsidenten Donald Trump in Peking mehr erwartet. Trump befindet sich inzwischen wieder auf der Rückreise.

Der Dax DE0008469008 verlor am Freitagnachmittag rund 2 Prozent auf 23.980 Punkte und lag damit unter der runden Marke von 24.000 Zählern. Auch die 200-Tage-Linie, die charttechnisch orientierten Beobachtern Hinweise auf den längerfristigen Trend gibt, unterschritt er. Auf Wochensicht zeichnet sich für den deutschen Leitindex ein Minus von 1,5 Prozent ab.

Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Werte rutschte am Freitag um 1,9 Prozent auf 31.277 Punkte ab. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 sank um 1,9 Prozent.

Gewinnmitnahmen drückten im Dax die Papiere des Chipherstellers Infineon DE0006231004 um mehr als 5 Prozent nach unten nach einer Rally mit 80 Prozent Kursgewinn im Jahr 2026. Auch bei Aixtron DE000A0WMPJ6 im MDax und Siltronic DE000WAF3001 im Kleinwerteindex SDax DE0009653386 machten Anleger Kasse.

Heidelberg Materials DE0006047004 litten als schwächster Dax-Wert mit einem Kursverlust von über 6 Prozent vor allem unter Konjunktursorgen. Vorne im Dax stemmten sich die Aktien des Rückversicherer Munich Re DE0008430026 mit plus 1 Prozent gegen die jüngste Kursschwäche.

Quartalszahlen des Mobilfunk- und TV-Anbieters Freenet DE000A0Z2ZZ5 kamen gut an, die Papiere gewannen als bester Wert im MDax rund 3 Prozent. Deutlich gesunkene Passagierzahlen belasteten hingegen die Aktien von Fraport DE0005773303 mit minus 2,6 Prozent.

Die Anteile des IT-Dienstleisters Nagarro DE000A3H2200 verloren im SDax 3,6 Prozent nach Quartalszahlen. Der schwache Nachfragetrend habe sich fortgesetzt, merkte Analyst Martin Comtesse von Jefferies an.

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