Anzeige
+++Hot Stock!: China kontrolliert Antimon, eines der hochgradigsten Projekte der Welt?! China kontrolliert Antimon, eines der hochgradigsten Projekte der Welt?!+++
Aktien Frankfurt

Talfahrt schwächt sich ab - Trump äußert sich im Zollstreit 17.10.2025, 14:54 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 23.906,52 PKT -1,76 % Ariva Indikation

FRANKFURT (dpa-AFX) - Entspannungssignale von den US-Börsen haben die Talfahrt des Dax am Freitag etwas abgebremst. Nach einem Absacken des Dax unter 23.700 Punkte kurz nach dem Handelsstart erholte sich der deutsche Leitindex bis zum Nachmittag etwas. Zuletzt gab er 1,5 Prozent auf 23.920 Zähler nach. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen büßte 1,6 Prozent auf 29.549 Punkte ein. Europaweit sah es ähnlich aus. In den USA steuert die Wall Street auf einen leicht freundlichen Auftakt zu und auch die Nasdaq-Börse dürfte sich nach moderaten Verlusten am Vortag stabilisieren.

Aussagen von US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China sorgen für eine gewisse Beruhigung an den hochnervösen Märkten. So sagte Trump, dass der neue Zollsatz auf China-Importe "nicht nachhaltig" sei. Für die Wirtschaft sei das nicht tragfähig. Sein Plan könne aber dennoch aufgehen, sagte er in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News weiter, das der Sender vorab veröffentlichte. Er behauptete zudem, dass China ihn dazu "gezwungen" habe.

Auf die Angst vor einer Bankenkrise in den USA haben diese Aussagen zum Zollstreit allerdings keinen Einfluss. Dass zwei Regionalbanken möglicherweise Opfer von Kreditbetrug im Zusammenhang mit notleidenden Immobilienfonds geworden sind, wecke böse Erinnerungen an das Frühjahr 2023, wie Chef-Marktanalyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets erklärte. Damals hatten die Pleiten der Silicon Valley Bank und der Signature Bank die Märkte weltweit nach unten gerissen. "Die schwache Kreditverfassung amerikanischer Regionalbanken rüttelt nun die von KI- und Zinshoffnungen euphorisierten Anleger durch."

Martin Utschneider, Charttechnik-Analyst beim Broker Robomarkets, bleibt dennoch zuversichtlich: Die aktuelle Entwicklung sei zwar ernüchternd, "aber aus chart- und markttechnischer Sicht ist noch nichts Dramatisches passiert".

Noch vor etwas mehr als einer Woche war der Dax, vom Boomthema "Künstliche Intelligenz" (KI) getrieben, auf ein Rekordhoch von 24.771 Punkten geklettert. Der wieder verstärkt aufgeflammte Handelskonflikt zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften USA und China sorgte aber gleich am nächsten Tag für eine erste Korrektur. Seither kämpfte das deutsche Börsenbarometer gegen ein weiteres Absacken an. Dass die Anleger insgesamt vorsichtig sind, dürfte nicht überraschen, denn im bisherigen Jahresverlauf ist der Dax in Summe dennoch bereits um gut 20 Prozent gestiegen.

Unter den Einzelwerten im Dax sprang die Continental -Aktie mit einem Plus von 9,0 Prozent ins Auge. Der Reifen- und Kunststofftechnikkonzern übertraf mit seinem dritten Quartal die Erwartungen am Markt bei weitem. Vor allem die operative Marge bezogen auf den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel stark aus.

Volkswagen legten um 1,4 Prozent zu und im MDax gewannen Porsche AG 1,9 Prozent. Auslöser ist die Nachricht, dass Manager Oliver Blume als Vorstandsvorsitzender des Sportwagenbauers abgelöst werden soll. Die Weichen für Porsche seien gestellt, um in den kommenden Jahren wieder zu wachsen, kommentierte JPMorgan-Analyst Jose Asumendi. Sollte zudem der frühere McLaren-Chef Michael Leiters tatsächlich Blumes Nachfolger werden, wäre dies ein positiver Schritt. Blume indes könne sich unterdessen als Chef des Volkswagen-Konzerns auf die weltweite Stärkung aller Marken der Konzerngruppe konzentrieren.

Zu den größten Verlierern zählten Bank- und Rüstungsaktien. Commerzbank gaben angesichts der Sorgen vor einer womöglich nächsten Bankenkrise um 2,8 Prozent nach und Deutsche Bank verloren 4,3 Prozent.

Rüstungsaktien wie Rheinmetall , Hensoldt , Renk und Alzchem litten nach einem extrem starken Lauf im bisherigen Jahr mit Verlusten zwischen 2 und 7 Prozent unter Gewinnmitnahmen. Trump will sich nach der Besiegelung einer Waffenruhe im Nahen Osten nun dem Ukraine-Krieg zuwenden. Aktuell ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen in Washington. Mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin will sich Trump in Kürze in Budapest treffen./ck/jha/

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 12,68
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 5,85
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VY36WF VH4AQS. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer