Anzeige
+++Breaking News: Neuentdeckung sorgt für Aufsehen! Neuentdeckung sorgt für Aufsehen!+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Aktien Frankfurt

Verluste - Dax muss sich nach Erholung beweisen 19.10.2026, 14:30 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 30.392,56 PKT -0,27 % Ariva Indikation
DAX 25.217,68 PKT -0,99 % TTMzero RT
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Die jüngste Erholung des Dax DE0008469008 wird gleich zum Start in die neue Woche auf eine harte Probe gestellt. Die Ölpreise verringerten im Tagesverlauf ihr Minus und der deutsche Leitindex geriet im Gegenzug weiter unter Druck.

Am frühen Montagnachmittag notierte der Dax bei einem Stand von 25.300,99 Punkten 1,3 Prozent im Minus. Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Börsenkonzernen fiel um 0,6 Prozent auf 30.468,25 Punkte.

Damit steht der Dax-Freitagsausbruch nach oben aus dem Korrekturtrend, den er nach dem Rekord von 26.618 Punkten Ende August eingeschlagen hatte, auf der Kippe. Für Zurückhaltung sorgte neben den weiterhin hohen Ölpreisen zum Wochenstart vor allem der neuerliche Kursrutsch im US-Tech-Sektor, der den Nasdaq 100 US6311011026 am Freitagabend auf das tiefste Niveau seit vier Wochen zurückgeworfen hatte. Zwar zeichneten sich am Montag Gewinne für den Nasdaq 100 ab, den Freitagsverlust dürfte er aber laut Indikation nicht wettmachen.

"An der Wall Street macht sich zunehmend Ernüchterung breit, denn die Anleger stellen immer häufiger die Frage, ob sich die gigantischen Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz am Ende überhaupt rechnen", erklärt Marktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarket die aktuell angeschlagene Stimmung. Hinzu komme der weiterhin hohe Ölpreis.

Da der Dax aber weit weniger von KI-Aktien beeinflusst wird als US-Indizes, hatte er sich schon jüngst teils besser geschlagen als diese. "Sollte nun auch noch die Hoffnung auf Frieden in der Ukraine konkreter werden, könnte der deutsche Aktienmarkt zusätzlichen Rückenwind bekommen", so Molnar. Für Fantasie sorgte hier ein Bericht des "Wall Street Journal", demzufolge Russlands Präsident Wladimir Putin einen Dreiergipfel mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen haben soll, um über ein Ende seines Angriffskriegs gegen die Ukraine zu verhandeln.

Auf der Unternehmensseite richteten sich die Blicke der Anleger zum Wochenstart auf die DHL Group DE0005552004. Der Logistikkonzern hob nach einem Ergebnisanstieg im dritten Quartal zwar seine Prognose für den operativen Gewinn des laufenden Jahres an, der Aktienkurs sank dennoch um fast zwei Prozent. Ein Händler wertete den neuen Ausblick positiv, eine komplette Überraschung sei er aber nicht. Zudem waren die Papiere zuletzt schon gut gelaufen.

Schwach waren auch die Anteilsscheine des Immobilienkonzerns Vonovia DE000A1ML7J1, der in Berlin stark vertreten ist, mit einem Minus von ebenfalls fast zwei Prozent. Die Anleger schauen nervös Richtung Berlin, wo die Grünen und die SPD bald über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Linkspartei entscheiden. Im Falle einer rot-rot-grünen Regierung droht in der Hauptstadt die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände, wie das Sondierungspapier der drei Parteien verrät. Nachdem das Thema Vergesellschaftung nach Querelen zwischen den Parteien etwas in den Hintergrund gerückt war, haben es die Anleger an der Börse nun wieder stärker auf dem Schirm.

Norma Group DE000A1H8BV3 stellte indes ihre Strategie bis 2031 vor. Der Verbindungstechnikhersteller und Autozulieferer will mit seiner neuen Aufstellung leicht wachsen und dabei deutlich profitabler werden. Für etwas Verstimmung sorgte bei den Anlegern aber die Aussicht auf eine geringere Dividende. Ab 2027 sollen nämlich nur noch mindestens 10 Prozent des bereinigten Konzernjahresergebnisses ausgeschüttet werden anstelle der bisher versprochenen 30 bis 35 Prozent. Der Aktienkurs sank um rund zwei Prozent.

Eine Empfehlung der Citigroup lieferte den Aktien des Autozulieferers Aumovio DE000AUM0V10 Rückenwind. Ihr Kurs stieg um 1,4 Prozent, nachdem die Analysten die Bewertung bei einem Kursziel von 56 Euro mit "Buy" aufgenommen hatten. Analyst Ross MacDonald setzt bei Autozulieferern vor allem auf jene mit antriebsneutralen Geschäftsmodellen, sauberen Bilanzen und Wachstumsoptionen abseits der Fahrzeugbranche.

An der Spitze des Nebenwerteindex SDax setzten die Aktien des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB ihre Rally mit einem Anstieg um 6,4 Prozent fort. Jüngst hatte eine Einschränkung des Starlink-Satellitennetzes der US-Firma SpaceX für die Ukraine zu Problemen im Abwehrkampf des Landes gegen den Aggressor Russland geführt. Das verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig es für Europa ist, die eigene Satellitenflotte deutlich auszubauen.

Die Aktien des Biospritherstellers Verbio DE000A0JL9W6 trotzen mit einem Kursplus von 0,6 Prozent ebenfalls dem schwachen Gesamtmarkt. Nach ihrer Freitagsrally profitierten sie nun von einer möglichen Einführung von E20-Benzin. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hatte der "Augsburger Allgemeinen" auf die Frage, wie er dem Klimaschutz Rechnung tragen wolle, gesagt: "Zurzeit setze ich mich mit meinem französischen Amtskollegen dafür ein, dass wir die Beimischung von Biokraftstoffen erhöhen." E20 entspräche einer maximalen Beimischquote von 20 Prozent für Bioethanol im Benzin.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,80
Hebel: 18,06
mit starkem Hebel
Ask: 7,53
Hebel: 4,06
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WB1DYJ UQ7G2D. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer