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Salzgitter und Rohstoffbranche erholt nach Trumps Kehrtwende 23.03.2026, 15:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Salzgitter 54,55 EUR +2,39 % TTMzero RT

(Neu: Einstieg mit aktueller Nahost-Lage, Kursverlauf)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Salzgitter EU0009658624 haben sich am Montagnachmittag von ihrem Kurseinbruch im frühen Handel erholt.

Zuletzt notierten sie 0,7 Prozent im Plus bei 35,98 Euro, nachdem sie gegen Mittag um bis zu 10 Prozent eingebrochen waren. Auslöser der rasanten Umkehrbewegung war die Anordnung von US-Präsident Donald Trump, in den nächsten fünf Tagen keine Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur zu fliegen. Dies sei das Ergebnis "sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten" in den vergangenen beiden Tagen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social in Versalien.

Davor hatte sich das Kursminus der Aktie seit Ausbruch des Iran-Konflikts Ende Februar auf mehr als 40 Prozent summiert. Mitte Februar waren die Papiere des Stahlherstellers noch auf ein Hoch seit Dezember 2018 geklettert. Da hatte Salzgitter mitgeteilt, den Dessauer Spezialisten für Sicherheitsstahl Thyrolf & Uhle zu übernehmen, um seine Kompetenzen in der Verteidigung zu erweitern.

Der Konzern konnte seine Verluste im abgelaufenen Jahr 2025 reduzieren. Unter dem Strich standen minus 69,8 Millionen Euro zu Buche, nach einem Fehlbetrag von 347,9 Millionen Euro im Jahr zuvor. Damals war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Restrukturierungskosten geprägt gewesen. Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie erhalten.

Auch der stark unter Verkaufsdruck stehende Rohstoffsektor verbuchte nach der Trump-Ankündigung eine steile Kehrtwende. Der Stoxx Europe 600 Basic Resources DE0006202005 war im europäischen Branchentableau mit minus 18 Prozent der größte Verlierer der ersten drei Kriegswochen und hatte am Montag weitere 3,3 Prozent an Wert eingebüßt. Dazu hatten erneut steigende Ölpreise und die damit verbundene Aussicht auf eine schwächere Konjunktur beigetragen. Zuletzt notierte der Sektorindex 3,3 Prozent im Plus./edh/nas/men

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