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Nasdaq-Rekord nach starken Zahlen von Microsoft/Meta 31.07.2025, 14:47 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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NEW YORK (dpa-AFX) - Beflügelt von unerwartet starken Quartalszahlen von Microsoft und Meta werden die US-Technologieindizes am Donnerstag mit deutlichen Gewinnen erwartet und dürften damit ihre jüngste Rekordjagd fortsetzen. Für die Standardwerte an der Wall Street dürfte es moderat nach oben gehen.

Den US-Leitindex Dow Jones Industrial taxierte der Broker IG rund eine Stunde vor dem Handelsstart 0,3 Prozent höher auf 44.576 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 wird mit plus 1,3 Prozent bei 23.649 Punkten erwartet.

Am Vorabend ließ die US-Notenbank Fed - wie von den meisten Marktexperten erwartet - die Leitzinsen unverändert. Aber auch mit Blick nach vorn seien keine raschen Zinssenkungen zu erwarten, schrieb Ökonom Thomas Gitzel von der VP Bank. "Bleiben die kommenden Arbeitsmarktberichte solide und kommen die Inflationsraten nicht zurück, wird es zu keiner Zinssenkung im September kommen". Darauf aber hatten einige Anleger gesetzt - nicht zuletzt, weil US-Präsident Donald Trump auf eine deutliche Lockerung der Geldpolitik drängt.

Glänzende Geschäfte mit Produkten zur Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) treiben Microsoft weiter kräftig an. Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum noch mal. Der Konzern wächst aber nicht nur kräftig, sondern verdient auch prächtig. Im Geschäftsjahr 2024/25 belief sich der Gewinn auf etwas mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Die Aktie kletterte vorbörslich um knapp 9 Prozent auf 557 Dollar. Sollte sie auch im regulären Handel so zulegen, wäre dies ein weiteres Rekordhoch und Microsoft nach Nividia der weltweit zweite Konzern, der beim Börsenwert die Marke von vier Billionen Dollar übersteigen würde.

Analysten sehen für den Software-Riesen teils noch deutlich Luft nach oben. So erhöhte zum Beispiel Brent Thill vom Investmenthaus Jefferies das Kursziel von 600 auf 675 Dollar. Er lobte die Geschäftsentwicklung sowie den Ausblick. JPMorgan-Experte Mark Murphy betonte, dass Software und Dienste von Microsoft für viele andere Unternehmen im Grunde unverzichtbar seien. DZ-Bank-Analyst Ingo Wermann schrieb: Zu sagen, es laufe bei Microsoft, wäre "schamlos untertrieben".

Auch das Geschäft des Facebook-Konzerns Meta läuft auf Hochtouren. Mithilfe seiner Milliardengewinne aus der Online-Werbung will dieser eine Führungsposition bei Künstlicher Intelligenz erobern. Die Vision von Meta sei, "persönliche Superintelligenz für jeden" verfügbar zu machen, sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg. An der Börse kam das gut an: Der Aktienkurs stieg vorbörslich zuletzt um 11,5 Prozent. Die Marktkapitalisierung dürfte sich damit der Marke von 2 Billionen Dollar deutlich annähern.

Die Importzölle von Trump treffen den US-Autoriesen Ford noch härter als bisher erwartet. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern nun mit einer Belastung von zwei Milliarden Dollar. Unterm Strich schloss Ford das vergangene Quartal mit einem Verlust von 36 Millionen Dollar ab - nach 1,8 Milliarden Dollar Gewinn ein Jahr zuvor. Der Umsatz wuchs um 4 Prozent. Die Ford-Papiere sanken vorbörslich um 0,9 Prozent.

Für die Titel von Applied Digital ging es vorbörslich um 23 Prozent nach oben. Der Anbieter von digitaler Infrastruktur wie Rechenzentren hatte besser als erwartete Quartalsumsätze verbucht.

Die Anteilsscheine von Ebay verteuerten sich vorbörslich um 12,3 Prozent, nachdem das Online-Auktionshaus unerwartet gute Ergebnisse für das zweite Quartal und einen als positiv bewerteten Ausblick vorgelegt hatte.

Die Aktien von Qualcomm verloren vorbörslich 5,0 Prozent. Der Halbleiterkonzern hatte einen von Analysten als enttäuschend eingeschätzten Quartalsbericht vorgelegt./edh/jha/

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