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Dow nach jüngster Zins-Euphorie im Minus - Nasdaq stabil 25.08.2025, 20:09 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.644,00 PKT -0,13 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Begeisterung über eine womöglich bald anstehende Leitzinssenkung sind die Anleger am Montag am New Yorker Aktienmarkt teils wieder vorsichtiger geworden. Der Dow Jones Industrial gab zwei Stunden vor Handelsschluss um 0,57 Prozent auf 45.373 Punkte nach. Er entfernte sich dabei wieder von seinem Rekordhoch, auf das ihn am Freitag die Zinssignale von Fed-Chef Jerome Powell befördert hatten.

Andere New Yorker Indizes entwickelten sich am Montag etwas besser. Während der marktbreite S&P 500 nur um 0,12 Prozent auf 6.459 Zähler nachgab, schaffte es der technologielastige Nasdaq 100 zuletzt mit 23.510 Punkten hauchdünn ins Plus.

An der Nasdaq waren die Aktien der sieben größten Tech-Riesen mehrheitlich gefragt. Etwas Vorfreude herrschte vor dem Quartalsbericht von Nvidia , der am Mittwoch nach Börsenschluss ansteht und unter Anlegern als Wochenhighlight gilt. Die Aktien des KI-Chipkonzerns schafften es am Montag mit 1,8 Prozent ins Plus. Sie pirschten sich wieder an das gut zwei Wochen alte Rekordhoch heran.

Unter den Standardwerten im Dow verblasste die jüngste Euphorie über eine mögliche Zinssenkung im September wieder ein Stück weit. Sorgen wegen Zöllen und den damit verbundenen Inflationsrisiken könnten erneut die Oberhand gewinnen, hieß es. Neben Nvidia gab es mit Nike und Apple nur zwei weitere Gewinner im Dow, während die Pharmakonzerne Amgen und Merck & Co in einem schlechten Branchenumfeld ganz hinten auftauchten.

Die Politik der Trump-Regierung machte in bestimmten Einzelbranchen wieder Schlagzeilen. Nachdem der US-Präsident am Freitag eine umfassende Zolluntersuchung für eingeführte Möbel angekündigt hatte, gerieten nun Aktien von Möbelunternehmen unter Druck, sofern ihre Geschäfte stark auf Importen basieren. Dazu gehörten die Titel von Unternehmen wie Wayfair oder RH , die um bis zu fünf Prozent absackten.

Bei Intel wurden die jüngsten Diskussionen über eine Staatsbeteiligung Wirklichkeit: Als Gegenleistung für Milliarden-Subventionen erhält der amerikanische Staat einen Zehn-Prozent-Anteil an dem kriselnden Chipkonzern. Der Kurs legte daraufhin nochmals um 0,7 Prozent zu, doch Analysten sehen die Staatsbeteiligung skeptisch. Stacy Rasgon von Bernstein Research wies darauf hin, dass der Chipkonzern die Fördermittel ursprünglich kostenlos erhalten sollte.

Bei Keurig Dr Pepper sackte der Kurs belastet von einem Übernahmevorhaben um 9,7 Prozent ab. Der Getränkekonzern mit Marken wie Schweppes und Green Mountain-Kaffee will für 15,7 Milliarden Euro den niederländischen Kaffee- und Tee-Spezialisten JDE Peet's übernehmen und damit sein schwächelndes Kaffee-Geschäft stärken. Nach dem Vollzug will sich der Konzern in zwei separate, in den USA notierte Unternehmen aufspalten./tih/he

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