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Dow sackt auf November-Tief - Fokus auf Iran-Krieg 06.03.2026, 16:37 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.608,90 PKT +0,03 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Forderung des US-Präsidenten nach einer bedingungslosen Kapitulation des Iran hat am Freitag die US-Aktienmärkte zum Handelsstart unter Druck gebracht. Hinzu kamen schwache Daten vom Arbeitsmarkt.

Der Dow Jones Industrial , der noch vor fast einem Monat über 50.500 Punkte geklettert war, näherte sich kurzzeitig der Marke von 47.000 Zählern. Nachdem der wohl bekannteste Index der Wall Street zurück auf dem Niveau von Ende November angekommen war, erholte er sich wieder etwas und gab zuletzt um 1,4 Prozent auf 47.280 Punkte nach. Im Wochenverlauf bedeutet das ein Minus von 3,5 Prozent.

Um 1,3 Prozent auf 6.740 Punkte ging es am Freitag für den breit gefassten S&P 500 abwärts. Der Nasdaq 100 , der die Inflationssorgen bisher deutlich besser weggesteckt hat, sank um 1,1 Prozent auf 24.750 Zähler. Dieser überwiegend mit Technologiewerten bestückte Auswahlindex war zwar am Dienstag zunächst auf ein November-Tief gerutscht, hatte sich dann aber deutlich erholt. Auf Wochensicht deutet sich nun ein Minus von 0,8 Prozent an.

Die Anleger sorgen sich nach einer knappen Woche Krieg im Iran um dessen Dauer, denn US-Präsident Donald Trump fordert auf seiner Plattform Truth Social eine "bedingungslose Kapitulation". Die Hisbollah im Libanon betonte unterdessen inmitten stetiger Angriffe Israels erneut ihre Kampfbereitschaft.

Die Ölpreise beschleunigten ihren Höhenflug. Seit den Angriffen passieren kaum noch Schiffe die Straße von Hormus. Durch die Meerenge am Persischen Golf wird in Friedenszeiten täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert. Zuletzt gaben Irans Streitkräfte an, einen Öltanker "in US-Besitz" angegriffen zu haben.

Der US-Arbeitsmarkt sendete für Anleger obendrein durchwachsene Signale. Die Beschäftigung sank im Februar überraschend. Die Arbeitslosenquote stieg, doch das Lohnwachstum blieb robust. Das bringe die US-Notenbank Fed in eine schwierige Situation, kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners in Frankfurt. "Die drohenden Inflationsrisiken aus dem Iran-Krieg kommen obendrauf."/ck

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