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Erholung erneut abgebrochen - Lilly auf Talfahrt 07.08.2025, 20:04 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.636,29 PKT -0,14 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Am US-Aktienmarkt ist am Donnerstag eine Fortsetzung der jüngsten Erholung erneut gescheitert. Hatten deutliche Kursgewinne bei Techwerten den Nasdaq 100 zunächst noch in die Nähe seines Rekordhochs getrieben, gab er danach die Gewinne ab. Zuletzt pendelte er bei 23.306 Punkten um seinen Vortagesschluss.

Der Leitindex Dow Jones Industrial rutschte deutlich ins Minus mit zuletzt 0,76 Prozent auf 43.858 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,33 Prozent auf 6.324 Punkte.

Nachrichten zu einem bevorstehen Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin hatten im frühen Handel noch ebenso gestützt wie Zinssenkungshoffnungen und Meldungen, dass Trumps Pläne für Zölle auf Halbleiter auch Ausnahmen enthalten würden.

Trump avisierte zwar Tarife von 100 Prozent auf Chip-Importe, teilte aber zugleich mit, dass diese umgangen werden könnten. Erforderlich sei dafür eine Entscheidung für mehr Investitionen in den Vereinigten Staaten oder der Baubeginn für Fabriken zur Chipproduktion, wie er während einer Pressekonferenz mit Apple -Chef Tim Cook sagte.

Die Apple-Aktien hatten bereits am Vortag von Nachrichten zu höheren Investitionen des iPhone-Konzerns in den USA mit einem deutlichen Kurszuwachs profitiert. Analysten sehen Apple dadurch mit Blick auf drohende Import-Zölle in einer vorteilhafteren Position. Am Donnerstag kletterten die Aktien auf den höchsten Stand seit Anfang April und gewannen zuletzt 2,8 Prozent.

Für Aktien von Chipherstellern ging es ebenfalls in die Höhe. Nvidia dämmten ihre Gewinne aber zuletzt nach einem Rekordhoch im frühen Handel merklich ein. Intel büßten gar 3,8 Prozent ein: Donald Trump will, dass Vorstandschef Lip-Bu Tan den Hut nimmt, weil er erhebliche Interessenskonflikte wittert. Bereits in der Vergangenheit hatte es Spekulationen gegeben, dass der Vorstandschef wegen zahlreicher enger Geschäftsbeziehungen nach China dem Land zu nahe steht.

Die Papiere von Eli Lilly brachen auf den tiefsten Stand seit Januar 2024 ein und verbuchten zuletzt ein Minus von mehr als 14 Prozent. Grund ist eine Studie zur Abnehmpille Orforglipron. Deren Ergebnisse lagen am unteren Ende der Erwartungen an der Wall Street. Anleger hatten gehofft, dass Orforglipron genauso wirksam sein würde wie die Abnehmspritze Wegovy von Novo Nordisk - und wurden enttäuscht. Dass Lilly am Donnerstag zugleich die Prognose für Umsatz und Gewinn im Jahr 2025 erhöhte, ging am Markt nahezu unter./ajx/he

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