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Etwas schwächer - Unruhiger Verkauf 16.10.2025, 19:57 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.706,93 PKT +0,20 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben sich auch am Donnerstag mit einer gemeinsamen Linie zeitweise schwergetan. Nach volatilem Verlauf tendierten die Indizes zuletzt etwas schwächer. Ein Telefonat von US-Präsident Donald Trump mit Kremlchef Wladimir Putin zum Ukraine-Krieg und ein anschließend vereinbartes Treffen in der ungarischen Hauptstadt Budapest spielte am US-Markt allenfalls eine untergeordnete Rolle.

Techwerte verloren gegenüber den Standardwerten am Donnerstag etwas weniger. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 notierte gut zwei Stunden vor dem Börsenschluss mit minus 0,22 Prozent auf 24.691 Punkte, während der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,39 Prozent auf 46.074 Punkte nachgab. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,47 Prozent auf 6.640 Punkte hinunter.

Die Börsen belastet weiterhin die teilweise Schließung der Bundesbehörden ("Shutdown") und die Handelsstreitigkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und China. Andererseits setzen Anleger immer noch auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik, um den trüberen Arbeitsmarkt zu stützen.

In der Berichtssaison überzeugte Salesforce die Marktteilnehmer. Der Unternehmenssoftware-Spezialist will dank Künstlicher Intelligenz und einem Zukauf in den kommenden Jahren wieder zu zweistelligen Wachstumsraten zurückkehren. Damit zogen die Salesforce-Papiere um 4,8 Prozent an und lagen im Dow vorne.

Hinten im Leitindex sanken die Anteile von Travelers um 2,6 Prozent. Die Nettoprämien, also die nach Abzug der Rückversicherungsprämien eingenommenen Beiträge, waren im dritten Quartal hinter den Erwartungen von Analysten zurückgeblieben.

Micron Technology stiegen um 6 Prozent auf etwas über 203 Dollar. Die Citigroup hatte das Kursziel für die Titel des Halbleiterherstellers von 200 auf 240 Dollar erhöht.

United Airlines sackten um 6,3 Prozent ab. Ein optimistischer Ausblick konnte die Bedenken der Anleger nicht ausräumen, dass die Nachfrage im Premium-Bereich den Zenit erreicht hat. Außerdem bereiten den Investoren die operativen Herausforderungen am für United wichtigen Flughafen in Newark sowie die wirtschaftliche Unsicherheit Sorgen.

Für die Aktien von HP Enterprise ging es um gut 10 Prozent bergab. Der Anbieter von IT-Infrastruktur enttäuschte mit den Prognosen für Gewinn und Barmittelzufluss.

JB Hunt setzte ein positives Ausrufezeichen: Dank Kostenmaßnahmen hatte das Transport- und Logistikunternehmen beim Gewinn positiv überrascht. Die Papiere schnellten um mehr als ein Fünftel hoch./ajx/he

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