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Moderate Verluste - Dynamik fehlt weiterhin nach guter Vorwoche 20.05.2025, 20:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.579,95 PKT +0,18 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Den US-Börsen fehlt es nach der guten Vorwoche am Dienstag weiterhin an Dynamik. Anleger sollten auch künftig auf die schon seit Jahresbeginn besser gelaufenen europäischen Dividendenpapiere setzen, rät Elise Badoy, Leiterin Aktienresearch für die Emea-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) bei der US-Bank Citigroup.

Zuletzt sank der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,22 Prozent auf 42.698,18 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,35 Prozent auf 5.942,79 Punkte nach unten. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,42 Prozent auf 21.356,55 Punkte. Zu Wochenbeginn hatten die Indizes zwar nicht dauerhaft unter der US-Bonitätsabstufung durch die Ratingagentur Moody's gelitten, es letztlich aber nur knapp ins Plus geschafft.

Jüngste Aussagen von US-Notenbankern deuten darauf hin, dass sich die Währungshüter bei Zinssenkungen wohl weiter Zeit lassen dürften. Hohe Zinsen schmälern tendenziell die Attraktivität eher riskanter Anlagen wie Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen.

Derzeit seien die Auswirkungen der Handelspolitik der US-Regierung noch nicht abzuschätzen, sagte der Präsident der regionalen Notenbank von Atlanta, Raphael Bostic. Sollten die laufenden Handelsverhandlungen andauern, "würde sich das bis weit in den Sommer hineinziehen". Bostic geht davon aus, dass die tatsächlichen Auswirkungen der US-Zollpolitik erst in einigen Monaten abzuschätzen sind.

Damit könnte der US-Aktienmarkt etwas weiter hinter den europäischen Börsen zurückfallen. Letztere dürften durch strukturelle Veränderungen wie etwa höhere Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur angetrieben werden, so Citigroup-Analystin Badoy.

Unter den Einzelwerten in den USA sanken Home Depot nach anfangs deutlichen Gewinnen um 0,7 Prozent. Die weltgrößte Baumarktkette hat weiter an der gesunkenen Ausgabefreudigkeit ihrer Kundschaft zu knabbern. Sie bestätigte aber das Jahresziel für den Umsatz auf vergleichbarer Basis.

Für die Papiere von Pfizer ging es indes um 2,2 Prozent hoch. Der Pharmakonzern wird eine Milliardensumme für die Lizenzierung eines experimentellen Krebsmedikaments aus China zahlen. Diese Transaktion unterstreicht die wachsende Begeisterung der internationalen Arzneimittelhersteller für chinesische Biotech-Innovationen.

Die Titel des Elektroautobauers Tesla gewannen nach ihrem Rücksetzer vom Wochenstart als Nasdaq-100-Spitzenreiter 2,7 Prozent. Zeitweise erreichten sie ein Dreimonatshoch. Konzernchef Elon Musk ließ in einem Gespräch auf Nachfrage erkennen, dass er keine Pläne hat, seinen Posten bei Tesla aufzugeben. Zudem legte der chinesische Tesla-Akkulieferant Catl in Hongkong ein starkes Handelsdebüt hin - es ist der bislang weltweit größte Börsengang im laufenden Jahr.

Dagegen belegten die Aktien von Nvidia mit minus 1 Prozent einen der hinteren Plätze im Dow. Der Chipkonzern schätzt das entgangene Geschäft durch die verschärften Ausfuhr-Beschränkungen der US-Regierung auf 15 Milliarden US-Dollar. Dieser Umsatzausfall komme zusätzlich zu den bereits gemeldeten Abschreibungen von 5,5 Milliarden Dollar für Lagerbestände hinzu, sagte Nvidia-Chef Jensen Huang im Podcast "Stratechery".

Die Papiere von Alphabet drehten nach Beginn der Entwicklerkonferenz Google I/O ins Minus und verloren zuletzt 0,6 Prozent. Seit Jahresbeginn steht ein Kursrückgang um mehr als 12 Prozent zu Buche. Konzernchef Sundar Pichai kündigte an, eigene Produkte schneller auf den Markt zu bringen, um mit der neuen Konkurrenz im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) Schritt zu halten. Nach einer jahrzehntelangen Dominanz gerät das wichtige Suchmaschinengeschäft des Tech-Giganten zunehmend unter Druck. Allerdings behauptet er hier immer noch einen Marktanteil von rund 90 Prozent - und rüstet seine Suchmaschine mit KI-Funktionen auf./gl/he

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