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Aktien New York

Schwächer - Preisdaten und Geopolitik belasten 27.02.2026, 20:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 48.315,34 PKT -0,48 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Die wichtigsten US-Aktienmärkte haben am Freitag den Rückwärtsgang eingelegt. Negative Impulse lieferten die heimischen Erzeugerpreise, die deutlicher als erwartet zulegten und der Notenbank Fed damit Argumente gegen weitere Zinssenkungen lieferten. Zudem halten sich die Anleger wegen einer möglichen Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran vor dem Wochenende mit Engagements zurück.

Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt 1,3 Prozent tiefer bei 48.847 Punkten. Damit deutet sich für den Leitindex ein Wochenverlust von rund 1,5 Prozent an. Auch die Monatsbilanz wäre mit minus 0,1 Prozent negativ. Der marktbreite S&P 500 büßte am Freitag 0,9 Prozent auf 6.850 Zähler ein.

Für den Nasdaq 100 ging es um 0,7 Prozent auf 24.853 Punkte abwärts. Er hatte am Donnerstag deutlich unter den negativ aufgenommenen Geschäftszahlen des KI-Chip-Riesen Nvidia gelitten. Für die Woche und den Monat Februar drohen dem technologielastigen Index Abschläge von 0,6 beziehungsweise 2,7 Prozent.

Finanzwerte wurden am meisten gemieden. So verbuchten die Papiere von American Express , Goldman Sachs und JPMorgan zuletzt Kursrückgänge zwischen 3,0 und 7,5 Prozent und gehörten damit zu den schwächsten Dow-Werten.

Ansonsten steht vor dem Wochenende das wahrscheinliche Ende des Bieterkampfs um Warner Brothers im Fokus. Die Aktien des Medienkonzerns verloren 1,8 Prozent, nachdem der Streamingriese Netflix mitgeteilt hatte, seine Offerte nicht zu erhöhen, da das Geschäft dann finanziell nicht mehr attraktiv wäre. Damit ist der Weg für den Warner-Rivalen Paramount frei, dessen neuem, aufgebesserten Angebot der Warner-Verwaltungsrat zuvor den Vorzug gegeben hatte.

Die Titel von Netflix und Paramount reagierten mit Kursgewinnen von 12,7 beziehungsweise 23,5 Prozent auf die jüngste Entwicklung. Experten begrüßten den Ausstieg von Netflix. Jefferies-Analyst James Heaney traut Netflix auch ohne den Zukauf bis 2030 jährliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen von mindestens zehn beziehungsweise 20 Prozent zu.

Die Anteilscheine von Dell sprangen um knapp 22 Prozent auf den höchsten Stand seit November. Der Hersteller von Computern und Speichersystemen hatte im vergangenen Quartal eine durchwachsene operative Margenentwicklung verzeichnet. Doch die Umsatz- und Gewinnziele für das laufende Geschäftsjahr übertrafen die Erwartungen. Dies galt insbesondere für den Erlösausblick für KI-Server. Zudem kündigte das Unternehmen an, sein Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden US-Dollar aufzustocken.

Die Aktien von Duolingo brachen um 17 Prozent ein, nachdem das Unternehmen für Sprachlernsoftware einen unerwartet trüben Jahresausblick vorgelegt hatte. Zudem stuften mehrere Analysehäuser die Aktien herunter.

Zscaler verloren gut 13 Prozent. Die Ergebnisse des Sicherheitssoftware-Unternehmens für das zweite Geschäftsquartal seien als nicht stark genug angesehen worden, um die zuletzt negative Stimmung gegenüber der Branche umzukehren, hieß es zur Begründung./edh/he

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